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  • Di., 18. Juni 2013, 15:38 Uhr
    OB Kissel hatte am Samstagnachmittag zur Neubürgerradtour eingeladen

    Bei strahlendem Sonnenschein die „neue“ Stadt erkundet

    Mittlerweile zur Tradition geworden ist es, dass Oberbürgermeister Michael Kissel einmal im Jahr alle Wormser Neubürgerinnen und Neubürger zu einer gemeinsamen Fahrradtour einlädt. Informativ, erlebnisreich und sehenswert verlief auch die diesjährige Neubürgerradtour für die rund 40 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich für Worms als neue Heimatstadt entschieden haben.

    Treffpunkt und Start war am vergangen Samstag um 14.30 Uhr am Haupteingang des Wormser Rathauses am Marktplatz, wo OB Michael Kissel die Neubürgerinnen und Neubürger bei Kaiserwetter begrüßte. „Wir werden Ihnen heute Einrichtungen zeigen, die ansonsten für die Öffentlichkeit nicht jederzeit zugänglich sind“, machte Michael Kissel neugierig auf die verschiedenen Stationen der gemeinsamen Radtour durch die Nibelungenstadt.

    Danach gewährte Kunsthistorikerin Dr. Irene Spille vom Stadtarchiv den Teilnehmern einen Blick in das Reichstädtische Archiv im Rathausinnenhof mit all seinen kostbaren Dokumenten und Zeitzeugnissen vergangener Epochen. Im Anschluss daran ging es auf zwei Rädern und begleitet von einer zweiköpfigen Fahrradstreife der Polizei weiter zum Nibelungenmuseum an der historischen Stadtmauer. Dort vermittelte der Oberbürgermeister „seinen“ Neubürgern mit fundiertem Wissen die Nibelungensage und deren multimediale Umsetzung in die Neuzeit in Form des Nibelungen-Erlebnismuseums.

    Dass der Rhein heute wieder eine recht gute Wasserqualität aufweist und der Lebensraum zahlreicher Fische und Amphibien in den vergangenen Jahren erheblich verbessert werden konnte, erfuhr die Radlergruppe um OB Kissel in der Rheingütestation an der Rheinpromenade von deren Leiter Dr. Peter Diehl.

    Prickelnde Erfrischung bei Valckenberg
    Am Rheinufer entlang über die B9 am Weingut Liebfrauenstift angekommen, wartete schon Rafaela Knab vom Weinhandelshaus P. J. Valckenberg mit einer prickelnden Erfrischung auf die Gäste. Bei einem Gläschen Rieslingsekt und nichtalkoholischen Getränken konnten die Neubürgerinnen und Neubürger eine wohltuende Verschnaufpause einlegen. Gespannt wurde den Ausführungen der Wein-Fachfrau gelauscht, die selbst vor Jahren aus dem Rheinland als Neubürgerin nach Worms kam. „Ich kann Ihnen Worms nur empfehlen.

    Die klimatischen Verhältnisse, der Charme Rheinhessens und die vielen kulturellen wie auch anderen Angebote in der Stadt werden Ihnen das Leben hier leicht machen“, schwärmte Rafaela Knab in höchsten Tönen von der historischen Nibelungenstadt am Rhein. Nach einer Führung durch den Weinberg und einem herzlichen Dankeschön von OB Kissel für die freundliche Bewirtung setzte sich die Gruppe wieder in Bewegung.

    Über den Albert-Schulte-Park und vorbei am neu gestalteten Bahnhofsvorplatz Ost, informierte Michael Kissel bei einem kurzen Zwischenhalt am „Green Office“ in der Von-Steuben-Straße über das Liebenauerfeld, das sich seit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte in den 90er Jahren im Rahmen der Konversion unter Regie der Wohnungsbau GmbH zum städtebaulichen Vorzeigeprojekt entwickelt hat.

    Nur wenige Radfahrminuten später traf die Neubürgerradtour-Gruppe an der Wormser Fachhochschule ein. Im Hörsaal Platz genommen, erläuterte FH-Präsident Prof. Dr. Jens Hermsdorf persönlich die vielen universitären Angebote und modernen Studienrichtungen, die der FH international und national einen hervorragenden Ruf bescheren und jährlich auch viele Studierende aus aller Welt nach Worms ziehen.

    Rundgang und Stärkung im WORMSER
    Nach gut acht Kilometern quer durchs Stadtgebiet endete die Neubürgerradtour am Wormser, mit seinem Theater und dem Kultur- und Tagungszentrum. Sichtlich stolz auf das architektonisch markante Gebäudeensemble, erläuterte OB Kissel die Entstehungsgeschichte und die heute vielfältigen Angebote. Nach einem gemeinsamen Rundgang und einer kleinen Stärkung ging es dann für die Einen noch zur Eröffnung der Kulturnacht und für die Anderen auf den Nachhauseweg. Der abschließende Applaus für den Oberbürgermeister und seine Weggefährten von Stadt, Polizei und ADFC entsprach auch der Aussage eines Teilnehmers: „Diese Neubürgerradtour finde ich eine ganz tolle Idee, und dass es auch noch eine Broschüre dazugibt, ist einfach super.“

    Die Tourstrecke wurde von der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Worms des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) sowie dem Fahrradbeauftragten Helmut Gerlach vorbereitet und geplant.

    „Impressionen der diesjährigen Neubürger-Radtour und die von uns zur Tour herausgegebene Infobroschüre sind auf  www.worms.de unter der Rubrik „Stadtnachrichten“ abrufbar“, informiert Pressesprecher Hans H. Brecht.

     

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