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  • Di., 18. Juni 2013, 18:19 Uhr
    Markus Müller spielte zuletzt beim SV Babelsberg und soll auch Torjägerqualitäten unter Beweis stellen / Fragezeichen hinter Dressler, Oppermann und Toch

    Bei Wormatia „müllert“ es ab sofort mit der Nummer 13

    Von links oben bis rechts unten: Trainer Stefan Emmerling und die „Neuen“ Damian Kaminski, Rainer Adolf, Marcus Müller, Kevin Wölk, Markus Hofmeier, Björn Weisenborn, Marco Di Maria und Raschid El Hammouchi. Foto: Klaus Diehl


    VON KLAUS DIEHL Die Sonne strahlte voll vom Himmel, doch Trainer Stefan Emmerling kannte keine Gnade und bat seine alten und neuen Schützlinge am Montag nach gut drei Wochen Pause zum ersten Training vor Beginn der neuen Saison. Mit dabei die bisher bekannten Neuzugänge wie Torhüter Rainer Adolf, der vom SV Waldhof kam, Markus Hofmeister und Kevin Wölk (FSV Frankfurt II)), Marco Di Maria (Bayern Alzenau), Rachid El Hammouchi, zuletzt Wuppertaler SV, sowie aus dem eigenen Lager Damian Kaminski (U23) und Björn Weisenborn (U19). Auch „müllert“ es beim VfR Wormatia und trägt die Nummer 13 auf dem Rücken. Wenn das mal kein gutes Omen ist. Die Rede ist vom 6. Neuzugang Markus Müller, 25 Jahre alt und zuletzt zwei Jahre beim Drittliga-Absteiger SV Babelsberg die Centerposition einnehmend (67 Spielen/16 Tore). Müller wollte eigentlich zu Kickers Offenbach wechseln. Da dem Verein vom ruhmreichen Bieberer Berg aber die Lizenz für die 3. Liga entzogen wurde, war er wieder auf dem Markt und die Wormatia-Verantwortlichen  machten Nägel mit Köpfen.

    Trainer Stefan Emmerling setzt auf den Centerspieler, der mit seinen 1,90 Meter Körperlänge auch ein guter Kopfballspieler ist und sich auch als fleißiger „Arbeiter“, wie dies der Wormatia-Coach zu nennen pflegt, in den Dienst der Mannschaft zu stellen weiß. Einst war er beim FC Erzgebirge  Aue in der dortigen U19 und U23 in der Oberliga Nord-Ost aktiv und hatte auch einige Einsätze in der 2. Liga, ehe in der Winterpause der Saison 2008/2009 zum Halleschen FC in die Regionalliga gewechselt wurde. Ab der Saison 2011/2012 ging er wie eingangs geschildert für den SV Babelsberg in der 3. Liga auf Torejagd. Vom verbliebenen Stamm fehlte zum Auftakt nur der erkrankte Christoph Böcher, dafür war zu aller Freude ein sich fit präsentierender Adam Jabiri, nach seinem offenen Beinbruch am 5. Oktober letzten Jahres gegen Eintracht Frankfurt II wieder dabei. Dafür fällt Maximilian Mehring nach seinem operierten Kreuzbandriss noch etwa sechs Monate aus. Dafür stellte  sich nach langer Verletzungspause der schmerzlich vermisste Tim Bauer wieder zum Trainingsauftakt ein.  Dabei waren vom alten Kader noch Kevin Feucht, Benjamin Himmel, Marco Steil, Marcel Abele, Sandro Rösner, Eugen Gopko und Alper Akcam. Insgesamt 17 Feldspieler liefen unter Anleitung von Triathlet Jürgen Stilgenbauer die obligatorischen und angesichts der hochsommerlichen Temperaturen schweißtreibenden Runden. „Mit diesem Kader von bisher 18 Feldspielern und einem Torhüter könnte der VfR Wormatia schon in die neue Saison gehen”, so Coach Stefan Emmerling.

    Aber  auf einigen Positionen wie Innenverteidigung, auf der Sechserposition und für den Angriff hätte er gerne noch weitere Alternativen. Ebenso muss noch die Position eines zweiten Torhüters besetzt werden, wozu sich drei Kandidaten im Training  anboten.„Wir hoffen, dass wir bis zum Trainingslager  vom 2. bis 7. Juli in Seeheim die Kaderplanung ab schließen können“, so Marcel Gebhardt von der sportlichen Leitung.Ein Kader, der in der Vorbereitung  zu einer besseren Einheit als letzte Saison geformt werden soll.     Dies sieht auch Trainer Stefan Emmerling als seine vorderste Aufgabe an. „Hauptproblem der letzten Saison war, dass wir kein funktionierendes Team auf dem Platz hatten. Wir haben den Klassenerhalt geschafft, was die Vorgabe bei meinem Amtsantritt zum 1. Januar dieses Jahres war. Das haben wir umgesetzt, aber zufrieden stellen konnte dies keinen der Beteiligten. Und es hätte auch schief gehen können”, meinte der Wormatia-Coach.

    Wenn eine Mannschaft nicht funktioniert, was von der NK-Sportredaktion schon anfangs der letzten Saison kritisiert wurde, kannn man auf Dauer nicht mehr erreichen. Da haperte es in der Defensive, im zentralen und offensiven Mittelfeld un d im Angriff. Es lief wenig Konstruktives zusamme. Doch, was hinter dem Pflug liegt, ist bekanntlich gezackert und des halb auf ein Neues und eine besseren Saison 2013/2014. Guten Fußball wollen die Fans sehen und was am Ende dabei heraus springt, wird sich zeigen. Alla Wormatia, packen wir es an!
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