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  • Fr., 18. September 2015, 12:22 Uhr
    Windlastverfahren belegt Standsicherheit / Prüfungen in vier Wormser Statteilen am 21. September

    Beleuchtungsmasten werden geprüft

    Ab kommenden Montag,dem 21. September, untersucht die EWR Netz GmbH gemeinsam mit der Firma Roch 257 Straßenbeleuchtungs-Masten in Worms-Heppenheim, Horchheim, Rheindürkheim und Worms Stadt. Die Prüfungen werden noch im September abgeschlossen.


    Bei der Prüfung nach dem Windlastsimulationsverfahren wird der Mast durch künstlich erzeugte Windlast beansprucht. Mit einem Minibagger wird der Mast durch kontrollierte Zug- und Druckkräfte belastet. Die daraus entstehende Biegung wird über Sensoren gemessen und zeitgleich mit der aufgebrachten Kraft über ein Computersystem protokolliert. Aus diesen Messwerten lassen sich die Standsicherheit und damit die Verkehrssicherheit ableiten. Die Masten müssen das 1,2- bis 1,5-fache der maximalen rechnerischen Windlast aushalten. Nur ein Prozent der Masten muss in der Regel getauscht werden: „Ein Beleg für den guten Zustand der Straßenbeleuchtungsanlagen“, sagt EWR Netz-Geschäftsführer Johannes Krämer.


     Aggressiven Umwelteinflüssen ausgesetzt
    Die Prüfung wird etwa alle sechs Jahre wiederholt, so dass die Standsicherheit der Masten dauerhaft gewährleistet werden kann. Denn diese müssen zahlreichen Umwelteinflüssen standhalten: Bodenfeuchtigkeit, Streuströme, Streusalz und Schwingungen durch Wind und Verkehr. Dies führt zu Materialermüdung, Korrosion, Rissen oder Beschädigung der Verankerung bzw. Fundaments.

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