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  • Fr., 15. Januar 2021, 13:46 Uhr
    80. AUSGABE: „Piffelkumer Wecker“ feiert Jubiläum / 20 Jahre Treffs, Sitzungen und 
Veranstaltungen auf einen Blick

    „Beliebt und nicht mehr wegzudenken“

    Für den „Macher“ Helmut Pfisterer war die 80. Ausgabe im Rahmen von 20 Jahren „Piffelkumer Wecker“ ein
besonderes Ereignis. Foto: Steffen Heumann


    VON STEFFEN HEUMANN | „Ich war natürlich dafür, doch etwas skeptisch“, heißt es im Zitat von Ernst Hiegele (Pfiffligheimer Ortsvorsteher von 1994 bis 2004) in der aktuellen Jubiläumsausgabe. Helmut Pfisterer unterbreitete damals den Vorschlag, für Pfiffligheim ein Infoblättchen mit wichtigen Terminen zu publizieren. Dass der „Piffelkumer Wecker“ nach 20 Jahren so beliebt sei und nicht mehr wegzudenken ist, hätte Ernst Hiegele sich nicht träumen lassen. Inzwischen hat Helmut Pfisterer die 80. Ausgabe seines Wegweisers für Treffs, Sitzungen und Veranstaltungen in der Gemeinde veröffentlicht und wie in jedem Quartal in diversen Geschäften zur kostenlosen Mitnahme ausgelegt.

    1.000 Exemplare sind es, aus Anlass des Geburtstages in glänzendem Bilderdruck und knalligem Magenta gehalten. Dass der Wecker dieses Mal mehr Glückwünsche als Terminankündigungen beinhaltet, ist Corona geschuldet. Aber auch von der Pandemie lässt sich der 82-jährige Pfisterer nicht ins Bockshorn jagen. Er ist überzeugt, dass der „Merkkalender“, wie Ortsvorsteher Ernst-Dieter Neidig erklärt, noch viele Beiträge und Informationen bereithalten wird. Auch Ortsbeirätin Daniela Kundel, die mit dem kulturellen Geschehen stark verbunden ist, zeigt sich glücklich, dass es einen Verantwortlichen gibt, der die klassische Tradition im Zeitalter multimedialer Informationsquellen weiter bewahrt.

    Anerkennung als Motivation zum Weitermachen

    „Hoffentlich gibt es unseren „Wecker“ noch recht lange“, wünschen sich Roswitha und Manfred Lotz für den Turnverein. „Er bleibt Pfiffligheim erhalten, solange es mir gesundheitlich möglich ist“, verspricht Helmut Pfisterer im Gespräch mit dem NK. Die Anerkennung in den vielen Jahren sei auch stets Motivation zum Weitermachen, betont Pfisterer. Jeweils 14 Tage vor dem Quartal würden die Vereine ihre Termine übermitteln, dann arbeite er in der eigenen „Kreativwerkstatt“ an der neuen Ausgabe. Von Anfang an habe er auch in der Geschäftswelt Gehör, die die Idee nach wie vor mit Insertionen unterstützen. Und wenn dann die ersten Anfragen von Bekannten und Freunden kommen, wann endlich der neue Wecker ausliege, freue er sich stets aufs Neue, dass sein Druckerzeugnis auch nach 20 Jahren immer noch beliebt sei. „Für viele Menschen sehr hilfreich und Orientierung zugleich, ein echtes Helmut-Pfisterer-Produkt“, wie Theo Cronewitz als Vorsitzender des Heimatvereines zu berichten weiß.

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