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  • Do., 04. Februar 2016, 09:06 Uhr
    GV Concordia Abenheim feiert Fastnacht mit bunter Sitzung

    „Bella Italia“

    Einen Sprung in die 50er Jahre vollzogen die Wäschbachlerchen.

    Am vergangenen Samstag stieg der Gesangverein Concordia ins bunte Abenheimer Fastnachtstreiben ein und feierte mit seinen zahlreichen Gästen die erste von zwei Sitzungen in der Abenheimer Festhalle. Unter der Leitung des „Paten“ und Sitzungspräsidenten Thorsten Lischka zog der närrische „italienische“ Elferrat ein und komplettierte mit seinen Kostümen das vom Aktiven Erich Jakob entworfene prächtige Bühnenbild.


    Dass Italien viel zu bieten habe hielt Lischka in seiner Begrüßung fest und versprach ein ebenso buntes Programm, wobei er recht behalten sollte.


    Doch bevor die GVC-Akteure starteten betraten die neugekrönten Abenheimer Tollitäten Simone II. und Alexander I. mit Ihrer Prinzengarde, angeführt vom Sekretär Willi Humann die Bühne und stimmten das närrische Volk auf die tollen Tage ein.


    Die Prinzengarde der GdAV (Leitung: Carmina Andres, Michelle Göbel) eröffnete dann das Programm des Abends mit ihrem flotten Gardentanz, gefolgt von den „Cosa Nostra Dancer“ (Leitung: Sina Müller), welche sich aus den jüngsten des Tanznachwuchses zusammensetzen.


    Dass diese nicht den einzigen Nachwuchs der GVC-Fastnacht darstellen, stellten Lea-Marie Lischka und Elias Holzemer in Ihrem ersten gemeinsamen Vortrag unter Beweis. „Geweckt vom unheimlichen Monster“ begann deren Tag wie immer unangenehm, worauf Sie wenig Gutes an den Mamas liesen, was wiederum die Lachmuskeln des Publikums forderte! Letztlich waren Sie sich aber doch einig, dass die Mamas gar nicht so verkehrt sind.


    Als Mafia-Gang fegte das gemischte Ballett (Leitung: Yvonne Maurer) temporeich über die Bretter, gefolgt von Frank Holzemer, der als Kollegin der Festhallenwirtin Anni Müller in flotten Versen aus dem Alltag einer „Wirtin“ plauderte, bei dem man schon einen ‚Riss in die Schissel‘ bekommen kann. Sitzungspräsident Thorsten Lischka nutzte die Gelegenheit und bat die „Kollegin Anni“ gemeinsam mit Ihrer Tochter und Sitzungspräsidentin des Heimatvereins Abenheim Kerstin Müller auf die Bühne um Ihnen den Orden der diesjährigen Kampagne zu verleihen. Im Gegenzug erhielt er den Orden des HVA, womit beide das Zeichen setzten, dass es „nur gemeinsam“ geht und die Abenheimer Fastnacht im gemeinsamen Fokus steht!


    Ein Sprung in die 50er Jahre brachte die Wäschbachlerchen (Leitung Thorsten Büttler) auf den Plan, die ohne viel Gegenwehr als „Wäschbachgang“ die Bühne zu Ihrem Revier erkoren und mit flottem Rock’n’Roll-Gesang für ausgelassene Stimmung sorgten. Höhepunkt war die Hymne auf das „Hako-Fräsje“ von Vereinsvorsitzendem Michael Diehl, welches sich auf der Bühne zum Feld-Racer wandelte!


    Die zweite Sitzungshälfte eröffneten die Party-Kracher des HVA (Leitung: Nina Michel) die mit Ihrem flotten „Amerika“-Tanz  und mit tollen Stars-and-Stripes-Kostümen die Stimmung sofort nach oben trieben und für Begeisterung sorgten!


    Als „Thorsti“ betrat nun der Sitzungspräsident selbst die Bühne und teilte gleich in mehrere Richtungen aus. Zwar musste seine Frau die meisten Witze einstecken, aber auch die „Gundheimer“ bekamen ihr Fett in gewohnter Weise weg.


    Da Rheinhessen 200 Jahre feiert und dies wohl manchen Touristen auch nach Owerum führt, man aber aufgrund der knappen Stadtkasse keine gedruckten Prospekte anbieten kann, brachten die „Schoppepetzer“ (Andreas Merkelbach, Markus Schumacher, Timo Jakob, Hartmut Kloster,  Andres Humann) die Inhalte der Prospekte in gewohnt peppigem A-Capella-Gesang dar, was dem sich letztlich als Herrnsmer outenden Gast so sehr gefiel, dass er gerne Owerumer geworden wäre.


    Die als „Spider-Woman“ kostümierten Tänzerinnen der Gruppe Awesome-Dancer (Leitung: Lisa Kron) heizten dem Publikum kräftig ein bevor Benjamin Räder als Postamtsleiter seinem Kunden Daniel Humann versuchte die besonderen Regeln des Postgeschäfts auf nicht ganz ernst zu nehmender Weise näher zu bringen.


    Höhepunkt der Tanzeinlagen und krönender Abschluss der Sitzung waren die „verirrte“ Bayerntruppe des Männerballetts (Leitung: Michael Diehl) die das Publikum nochmal richtig rockte bevor alle Mitwirkenden sich zum Finale auf der Bühne versammelten und mit anschließender Polonaise den gelungenen Abend abrundeten.

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