Angehende Erzieher der Karl-Hofmann-Schule analysieren Schüler-Verhalten bei Auftritt der SiWo-Puppenbühne an der Staudinger Schule
Beobachtung als besondere Möglichkeit der Professionalisierung
Die Wirkung der SiWo-Puppenbühne auf die Zuschauer stand bei Schülern der Berufsbildenden Schule Worms im Fokus.
Seit zehn Jahren packt der Verein „Sicheres Worms“ (SiWo) seine Puppenbühne ein und baut sie in Kindergärten und Schulen auf mit dem Ziel, präventive Inhalte zu vermitteln, um Missbrauch, Körperverletzungen und Diebstählen vorzubeugen. Viele Kinder haben dabei die Chance, das Stück zweimal zu sehen – als Vorschulkinder sowie im Jahr darauf als Grundschüler. Durch die Wiederholung behalten die Kinder die Lernziele natürlich besser, durch das Medium „Puppe“ wird dieser Wert nochmals gesteigert. Beim Puppenspiel können die Kinder die Inhalte nämlich besser aufnehmen und verarbeiten. Befragte wüssten auch nach Jahren noch die wesentlichen Inhalte, freuen sich die Puppenspieler.
Auch in der Staudinger Schule hatte der Verein sein Puppentheater aufgeführt. Dabei nutzten die angehenden Erzieher der Karl-Hofmann-Schule Berufsbildenden Schule Worms die Beobachtung der Veranstaltung als besondere Möglichkeit der Professionalisierung. Die Schüler hatten die Gelegenheit, zu beobachten, wie das Stück von den Kindern aufgenommen wird und wie die Puppenbühne verwendet wird. Außerdem konnten sie selbst nachspüren, ob und wie ein derartiges Puppentheater sie selbst in den Bann schlagen könnte. Anschließend gab es Gelegenheit, das Elterngespräch von der Polizei mit auch anwesenden Eltern zu verfolgen und selbst Fragen an Polizei und die Ehrenamtlichen von SiWo zu stellen.