Anlässlich des 27. internationalen Gedenktages am 21. Juli gedenken die Mitarbeiterder Beratungsstelle NIDRO auch dieses Jahr wieder den verstorbenen Drogenkonsumenten. Viele Organisationen und Initiativen haben in Deutschland dafür gesorgt, dass der 21. Juli sich zum größten bundesweiten Aktions- und Trauertag für den Bereich der illegalen Drogen entwickelt hat. Insgesamt sind im Jahr 2023 nach offiziellen Angaben 2.227 Menschen infolge ihres Substanzgebrauchs deutschlandweit gestorben, sechs davon in Worms. Bei den meisten Toten (1.479) wurde mehr als eine Substanz im Körper festgestellt. 611 der 2.2.27 Drogentoten sind nach Konsum von Heroin/Morphin in Kombination mit anderen Substanzen gestorben. Das Durchschnittalter lag bei 41,01 Jahren.
Mit der Verknüpfung zur Onlineplattform www.suchtberatung.digital stehen die Suchtberater nun auch via E-Mail, Chat und Videochat suchtbelasteten Menschen und deren Angehörigen für Beratungsgespräche zur Verfügung. Probleme mit illegalen Drogen oder Cannabis sind für Betroffenen und deren Umfeld fast immer sehr schambehaftet. Der Zugang zu dem Online Portal „DigiSucht" ist sehr einfach und wie alle Beratungsangebote der NIDRO kostenlos. Digitale Angebote wie „DigiSucht" sind für betroffene Menschen oft der erste Kontakt mit dem professionellen Hilfesystem. Die Suchtberater der NIDRO sehen in der Erweiterung dieses Beratungsangebotes eine große Chance, auch die Menschen zu erreichen, die aus verschiedenen Gründen bisher den Weg nicht in eine Beratungsstelle gefunden haben.
Wer als Konsument von illegalen Drogen, Cannabis oder als Angehöriger Unterstützung möchte, erreicht die Beratungsstelle von 9 bis 16 Uhr unter Telefon 06241/9369715 zur Terminvereinbarung. NIDRO Worms, Ludwigsplatz 5, 67547 Worms, www.ludwigsmuehle.de/angebote/nidro
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