Mi., 30.09.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Do., 06. Juli 2017, 16:56 Uhr
    Entsorgungs- und Baubetrieb gibt Abfall-Tipps / Umweltschonendere Gestaltung möglich

    Berge von Reiseproviant-Abfällen lassen sich vermeiden

    Der Sommer steht vor der Tür und bald ist wieder Ferienzeit. Damit die Kinder während der Autofahrt nicht gleich nörgeln, wird ausreichend gut verpackter Proviant organisiert und erreichbar deponiert. An der nächsten Raststätte wird der Verpackungsmüll aus dem Fußraum entsorgt und für Nachschub gesorgt. Der schnelle Kaffee im praktischen Wegwerfbecher zum wachbleiben, für die Kinder noch einen Hamburger und vielleicht einen Obstsalat aus der Plastikdose zum Nachtisch. Wer kennt diese Situationen nicht?! Erstaunlich, welche Berge von Verpackungsmüll dann anfallen: Einweg-Plastikflaschen, Getränkedosen, Verpackungen von Snacks, Imbissen oder Schokoriegeln, Einweg-Becher, Tüten, Alufolie und vieles mehr. Die Autobahnmeistereien entsorgen jährlich Tausende Tonnen Müll, den Reisende an Rastplätzen entlang der Autobahnen hinterlassen. Das kostet Millionen. Gut, wenn der Müll dann wenigstens im Abfalleimer landet und nicht zusätzlich die Umwelt verschmutzt. Aber allein mit dem Müll der An- und Abreise ist es noch nicht getan. Hinzu kommt der Abfall aus Badetasche, Wanderrucksack oder Koffer wie zum Beispiel Lebensmittelverpackungen aus der Ferienwohnung oder Portionsverpackungen von Marmelade, Butter und Co. vom Hotelbuffet. Die Energie, die zur Herstellung eines einzigen Alu-Döschens (z.B. eine Portion Marmelade) verbraucht wird, könnte eine Energiesparlampe etwa fünf Stunden lang zum Leuchten bringen.

    Umweltschonendere Gestaltung möglich

    Doch die Ferienzeit lässt sich auch umweltschonender ohne Müllberge gestalten. Wie das funktionieren kann, erklärt der Entsorgungs- und Baubetrieb in seinem aktuellen Abfall-Tipp. Schon die überlegte Reise- und Pausenplanung mit einem entsprechenden Einkauf des Proviants hilft Müll zu vermeiden und die Umwelt zu entlasten. Statt nur einmal zu nutzende Brottüten oder Alufolie sollten mehrfach verwendbare Lunch- bzw. Frühstücksboxen genommen werden. Im Gegensatz zu Schokoriegeln und anderen Snacks von der Tankstelle sind selbst belegte Brote oder Brötchen, am besten mit frischem Gemüse garniert, viel gesünder und verursachen keinen Verpackungsmüll. Zum Durstlöschen eignen sich die umweltschonenden Mehrweg-Trinkflaschen genauso gut wie nur einmal zu nutzende Aludosen oder Wegwerfflaschen aus Kunststoff. Oder wie wäre es, vor der Abfahrt den Kaffee selbst zu brühen und in der guten alten Thermoskanne mit auf die Reise zu nehmen? Total „in“ sind übrigens auch Thermobecher für die tägliche Fahrt zur Arbeit. Möglichst vermieden werden sollten Spontaneinkäufe unterwegs, da sie nicht nur die Umwelt belasten, sondern meist auch den Geldbeutel. Auf Plastiktüten sollte gänzlich verzichtet werden. Einkaufskörbe oder Baumwolltaschen sind die wesentlich bessere Alternative. Und wer seinen Lieben einen umweltschonenden Urlaubsgruß mitbringen möchte, ist z. B. mit leckerem Obst, Honig oder Wein aus der Urlaubsregion gut beraten. Fragen beantwortet gerne die ebwo-Abfallberatung telefonisch montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr unter 06241/9100 -70 und -72 oder per E-Mail unter: abfallberatung@ebwo.de.

    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige Tip SüdhessenAnzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige Ticketshop
    Anzeige AmtsblattAnzeige das WormserAnzeige 3 Füller 1