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  • Di., 19. Februar 2019, 14:00 Uhr
    Agentur für Arbeit und Westend-Realschule Plus unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

    Berufswahlprozess aktiv begleiten

    Mit der Kooperationsvereinbarung unterstreicht die Westend-Realschule den Berufswahlprozess und die Berufsberatung der Schüler aktiv zu unterstützen.

    Es gibt fast 400 Ausbildungsberufe und das Interesse der Wirtschaft an jungen Menschen ist hoch wie nie. Jugendliche, die nach einem Beruf suchen, der zu ihnen passt, haben es dadurch nicht unbedingt einfacher. Angesichts der Vielzahl von Möglichkeiten ist es schwierig, die Übersicht zu behalten und die eigenen Fähigkeiten richtig einzuschätzen. Eine kompetente und vor allem rechtzeitige Berufsorientierung wird daher immer wichtiger. Die Agentur für Arbeit Worms und die Westend-Realschule Plus in Worms werden dabei künftig noch enger zusammenzuarbeiten. Um die Schülerinnen und Schüler optimal auf den Berufseinstieg vorzubereiten, wollen beide Seiten ihre jährlichen Aktivitäten gemäß ihrer jeweiligen Aufgabenschwerpunkte eng miteinander abstimmen.


    Berufsberatung aktiv unterstützen


    Dies wurde jetzt im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung offiziell festgelegt. Die Schule unterstreicht damit die Absicht den Berufswahlprozess der Schülerinnen und Schüler dauerhaft zu begleiten und die Inanspruchnahme der Berufsberatung aktiv zu unterstützen. Die Berufsberatung der Jugendberufsagentur Worms wird außerdem durch die Bereitstellung eines eigenen Raumes für Schulsprechstunden und individuelle Beratungsgespräche sowie den Aushang eines Steckbriefes der verantwortlichen Beratungsfachkraft räumlich und personell in den Schulalltag integriert. Hierzu gehören auch die Vorstellung der Beratungsfachkraft auf der Homepage der Schule sowie die Weiterleitung von Informationsmateriealien an die Schülerinnen und Schüler. 


    Zu den Angeboten der Berufsberatung gehören neben Berufswahlunterricht und individueller Beratung auch Eignungsfeststellungen mit verschiedenen Testverfahren. Eltern sind für Jugendliche nach wie vor die wichtigsten Ansprechpartner und Ratgeber im Berufswahlprozess. Daher legen sowohl Schule als auch Berufsberater großen Wert auf die Zusammenarbeit mit den Eltern. So wird die Beratungsfachkraft der Arbeitsagentur auch regelmäßig an Elternveranstaltungen teilnehmen.


    „Wir begrüßen die engere Zusammenarbeit mit der Schule sehr“, freute sich Heike Strack, Vorsitzende der Geschäftsführung der Mainzer Arbeitsagentur anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarung. „Zwei Jahre vor dem Schulabschluss sollten erste Informationen zur Berufswahl eingeholt werden“, so Strack. So bleibe ausreichend Zeit, um Interessen und Talente noch genauer auszuloten und mit dem einen oder anderen Praktikum in den Alltag verschiedener Berufe hinein zu schnuppern. „Unser Ziel ist es, dass jeder Jugendliche, bevor er die Schule verlässt, durch eine unserer Fachkräfte beraten wurde“, so die Agenturchefin. Mit der neuen Vereinbarung sei man diesem Ziel ein gutes Stück näher gekommen. 

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