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  • Do., 14. Juli 2016, 15:52 Uhr
    Informative Sitzung des Behindertenbereirats im Landkreis Alzey-Worms

    Beschäftigung Behinderter und Pflegeberatung

    Als Vertreter des Ortsvereins Worms-Alzey im Sozialverband SoVD nahm das stellvertretende Mitglied Werner Gradinger an der Sitzung des Behindertenbeirates beim Landkreis Alzey-Worms teil. Auf der Tagesordnung standen die beiden Vorträge über die Wiedereingliederung behinderter Menschen ins Arbeitsleben und Leistungen der Pflegeversicherung für behinderte Menschen (Leistungen der Pflegestützpunkte).

    Über die Wiedereingliederung behinderter Menschen ins Arbeitsleben informierte Robert Herbert, Reha-Berater bei der Agentur für Arbeit in Mainz, über verschiedene  Leistungsträger für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Ferner, wer alles leistungsberechtig ist sowie über die Leistungen der Ersteingliederung und auch über weitere Hilfen der Wiedereingliederung wie Arbeitsplatzausstattung, Hilfsmittel oder etwa eine PKW-Förderung.

    Leistungen der Pflegestützpunkte

    Im Vortrag über die Leistungen der Pflegestützpunkte berichteten Heike Yalcin (Alzey) und Katharina Bock (Osthofen), dass sowohl im Landkreis Alzey-Worms mit Alzey, Osthofen und Wörrstadt als auch in Worms jeweils drei Pflegestützpunkte bestehen. In Rheinland Pfalz gibt es nach Angaben der beiden Beraterinnen seit 1995 insgesamt 135 Pflegestützpunkte – das sei die größte Zahl von Beratungsstellen in allen Bundesländern.

    „Die Beratungen in den Pflegestützpunkten sind trägerübergreifend, kostenfrei, aufsuchend und ambulant vor stationär“, so Heike Yalcin. Die Hilfeeinrichtungen stehen laut Katharina Bock kranken und pflegebedürftigen Menschen, Menschen mit Behinderungen und Angehörigen offen. Gemeinsam informierten sie über Themen wie die Pflege zu Hause, das Pflegegeld, diverse Sachleistungen, Teilstationäre Leistungen oder aber das Leben im Pflegeheim.

    Zudem referierten sie über Betreuungs- und Entlastungsleistungen wie eine stundenweise Betreuung oder beispielsweise eine Unterstützung bei der Einkaufsplanung und beim Einkaufen. Möglich seien auch eine stundenweise hauswirtschaftliche Versorgung, Familien entlastende und unterstützende Dienstleistungen oder Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen zur Barrierefreiheit. Abschließend verwiesen sie auf eine informative Internetseite unter www.familienratgeber.de

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