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  • So., 28. April 2013, 17:11 Uhr
    Bundestagskandidat Marcus Held informierte sich in der Pestalozzi Grundschule

    Besser als der Ruf

    „Wir sind besser als unser Ruf“, mit dieser Ankündigung hatte die Leiterin der Pestalozzi Grundschule nicht zuviel versprochen, als sie den Bundestagskandidaten Marcus Held begrüßte. Denn die Schule im Wormser Norden wächst nicht nur was die Schülerzahlen angeht, auch in vielen anderen Bereichen ist in den zurückliegenden Jahren viel passiert.

    „Unser Ziel ist es, den Kindern einen geregelten Tagesablauf näher zu bringen, denn wir sind hier nach wie vor in einem sozialen Brennpunkt“, so die Leiterin Caroline Strauss. Da die Elterninitiative nicht sehr ausgeprägt ist, müsse man sehr viel selbst stemmen, was nur durch ein engagiertes Team möglich sei, beschrieb Strauss die Situation an der Schule.
    Der Vorsitzende der SPD-Worms Nord Peter Gertel lobte die Leiterin. „Durch Frau Stallmann ist sehr viel passiert und die Kooperation mit der Spiel- und Lernstube der Stadt bringt auch die gewünschten Ergebnisse“.
    Marcus Held zeigte sich vom Engagement der Leiterin und des Kollegiums sehr beeindruckt: „Wie man sieht funktioniert hier die Integration sehr gut und mit den überwiegend türkischstämmigen Familien wird auch den deutschen Kindern ein Ablauf nahe gebracht, den sie häufig von zu Hause nicht kennen“.

    Auch der wechselseitige Respekt, mit der man sich in der Schule begegnet, sei ihm andernorts noch nicht begegnet, so Held. „Wir haben hier ganz tolle Menschen und Kinder, die mit der gleichen Intelligenz zur Welt kommen wie alle anderen gesellschaftliche Gruppen auch“, bestätigte die Leiterin diesen besonderen Umgang. Ein Motto, das sich die Schule selbst gesetzt hat, beeindruckte auch den Bundestagskandidaten: „Was man sich nicht erfliegen kann, muss man sich erhinken“.

    Dass hierzu viele kleine Maßnahmen wie etwa die Lobtafel im Foyer der Schule aber auch die große Förderung durch die Alisa-Stiftung beitragen, wurde Marcus Held während des Besuchs deutlich. „Sie machen hier eine ganz tolle Arbeit, die wir gerne auch in Zukunft unterstützen“, sagte der Bundestagskandidat der Schulleiterin zum Abschluss des Aufenthalts deutlich.

    BU: Peter Gretel, Caroline Strauss und Marcus Held (von links).

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