Do., 13. November 2014, 17:58 Uhr
Zweidimensionaler Plan zum Gebiet der „Sozialen Stadt – Grüne Schiene“ wird durch die Aufbauten lebendig
Besucher vom „Haus der Jugend“ bemalen Stadtteilmodell
Wie baut man Bäume und wie stellt man Schienen dar? Diese Frage stellten sich rund zwölf Kinder und Jugendlichen im „Haus der Jugend“, als sie am Stadteilmodell arbeiteten, das für das Projekt „Soziale Stadt – Grüne Schiene“ gedacht ist. Zur Auftaktveranstaltung im Oktober war das Modell lediglich eine eindimensionale Holzplatte, auf der die Straßenzüge von Neuhausen, dem Wormser Norden und die Bahnflächen eingezeichnet waren. Inzwischen hat sich aber ein Schreiner aus Speyer daran gemacht, maßstabsgetreue Häuser in 3D aus Holz zu fertigen, die auf dem Plan abgestellt werden.
Viele Besucher im HdJ aus Neuhausen
Die besonders markanten Gebäude wie zum Beispiel die Nikolaus-Dörr-Halle oder die Amandus-Kirche hat Ulrich Mielke vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt gefertigt. Die Kinder und Jugendlichen aus dem „Haus der Jugend“ haben hingegen ihre eigenen Wohnhäuser ausgesucht und bemalt. „Viele unserer Besucher leben in Neuhausen“, erklärte Andrea Nandelstaedt, Mitarbeiterin im Haus der Jugend. Beim Bemalen haben sich die Jugendlichen die Fragen nach den Bäumen und den Schienen gestellt und wie man sie anfertigen könnte.
Für die Bäume haben die jungen Leute einfach Korken verwendet, eine Scheibe davon abgeschnitten und Holzstäbchen reingesteckt, die sie braun angemalt haben. „Die Krone der Bäume bilden grüne Styroporkugeln. Das ist zwar alles nicht ganz maßstabsgetreu, aber erfüllt trotzdem seinen Zweck“, berichtete Nandelstaedt mit einem Lachen. Rund vier bis fünf Stunden haben die Kinder und Jugendlichen im Alter von zehn bis 17 Jahren die Pinsel geschwungen und entstanden sind knallbunte Häuser, die das Modell beleben werden. Zwei Praktikantinnen haben ebenfalls mitgearbeitet. Das Modell ist noch lange nicht fertig, vermittelt aber schon einen ersten Eindruck, wie es aussehen könnte.