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  • Do., 23. März 2023, 17:39 Uhr
    AUS DEM POLIZEIBERICHT: Schockanrufe am Donnerstag und wie man mit ihnen umgeht

    Betrugsversuche in Worms

    POL-PDWO: Worms (ots) - Am Donnerstag, dem 23. März, kam es im Stadtgebiet Worms vermehrt zu Betrugsversuchen in Form von Schockanrufen.

    Die Variante der so genannten Schockanrufe wenden Betrüger vor allem bei älteren Menschen an. Sie melden sich per Telefon bei ihren Opfern und behaupten, dass ein Enkel oder ein anderer naher Verwandter schwer erkrankt, in einen Verkehrsunfall, ein Strafverfahren oder ein anderes schreckliches Ereignis verwickelt sei und deshalb dringend finanzielle Unterstützung bräuchte. Das Geld werde eine Person, die im Auftrag des Verwandten handelt, abholen kommen.

    Um sich vor Schockanrufen zu schützen, rät die Polizei:

    Misstrauisch sein, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die man als solche zunächst nicht erkennt. Meldet sich der Anrufer nicht direkt namentlich, rät man nicht, wer anruft, sondern fordern den Anrufer auf, sich mit Namen zu melden. Zudem erfragt man Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.

    Keinesfalls geht man auf telefonische Geldforderungen oder noch so inständige Bitten ein.

    Man gibt keine Details zu familiären und finanziellen Verhältnissen an.

    Man lässt sich nicht drängen und unter Druck setzen, sondern nimmt sich die Zeit, die man benötigt, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen.

    Man ruft die jeweilige Person unter der schon lange bekannten Telefonnummer, wenn möglich von einem anderen Apparat aus, zurück und lässt sich den Sachverhalt bestätigen.

    Man notiert sich die Telefonnummer des Anrufers, wenn diese im Telefon angezeigt wird.

    Man lässt den eigenen Telefonbucheintrag abkürzen oder ihn ganz löschen.

    Man meldet einen solchen Anruf direkt der Polizei, auch wenn man bereits Opfer eines Betruges geworden ist. Dies kann der Polizei helfen, Zusammenhänge zu erkennen, andere Personen zu sensibilisieren und die Täter zu überführen.

    Weitere Tipps wie man sich vor Trickdieben und Betrügern schützen können, finden sich unter www.polizei-beratung.de

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