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  • Do., 24. April 2014, 08:31 Uhr
    Trickfilmwerkstatt für Grundschulkinder in den Osterferien bei der der Freien evangelischen Gemeinde Alsheim

    „Bewegung – Stopp – Foto!“

    Die Kinder unter Anleitung der beiden Jugendlichen Philip und Lasse bei der Tonaufnahme für ihren Trickfilm, Foto: Dorle Voigt


    Vom 14. bis 17. April 2014 produzierten 13 Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren eigene Trickfilme im Gemeindehaus der Freien evangelischen Gemeinde Alsheim.

    Dazu setzten sie sich zunächst mit dem Bilderbuch „Irgendwie Anders“ von Kathryn Cave und Chris Riddell auseinander und dachten sich dann ihre eigenen Geschichten zu Themen wie Alleinsein und Ausgrenzung aber auch Offenheit, Versöhnung und Freundschaft aus. Dazu erarbeiteten sie Drehpläne, bastelten Figuren, bauten Kulissen und fotografierten mit Fotokamera und Stativ viele einzelne Fotos für ihre Trickfilme. Zum Schluss wurde das Ganze noch mit selbst aufgenommenen Dialogen, Geräuschen und Filmmusik vertont.

    Verschiedene Materialien genutzt
    Die Kinder nutzten für ihre Filme ganz unterschiedliche Materialien. So wurde ein ganzer Gemüsekorb lebendig: der Rettich, zunächst von den anderen Früchten verspottet, wurde am Ende doch im Freundeskreis der tanzenden Zucchinis, Auberginen und Fenchel aufgenommen. In einem anderen Film standen sich Gut und Böse in Form von Legomännchen gegenüber. Und im dritten Film animierten die Kinder sich selbst in einer sogenannten Pixilation.

    Geleitet wurde die Trickfilmwoche von der Kulturpädagogin Dorle Voigt „Das Besondere an diesem Workshop war, dass ich in der Anleitung von sechs Jugendlichen unterstützt wurde, die den Kindern bei der Trickfilmproduktion halfen.“ Dazu hatten die Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren im März selbst an einem Trickfilmworkshop teilgenommen und eigene Trickfilme produziert. Nun wandten sie ihre neuerworbenen Kenntnisse sofort in der Praxis an, indem sie selbst zu Trickfilm-Anleitern wurden.

    Unter großem Applaus präsentiert
    Am Donnerstag, den 17. April 2014 um 17 Uhr wurden die fertigen Filme für Familie, Freunde und Interessierte unter großem Applaus präsentiert. „Das war ganz schön viel Arbeit und jeder Film stellte einen eigenen Rekord auf“, berichtete die 10jährige Annelie, die zusammen mit ihrem Bruder Balthasar die Filmpremiere moderierte. „Für einen Film wurden fast 700 Einzelfotos gemacht, für den nächste Film griffen die Kinder zur Gitarre und sangen die Filmmusik selbst und der dritte Film legte besonderen Wert auf die Kostüme und Kulisse.“ Wie es sich für eine richtige Filmpremiere gehört, gab es im Anschluss Sekt, Kaffee und von den Kindern selbst gemachte Gemüsesnacks, Knabbereien und Muffins. Und so klang eine erlebnisreiche Ferienwoche beim gemütlichen Zusammensein aus.

    Beide Workshops für die Kinder und für die Jugendlichen wurden vom rheinland-pfälzischen Landesprogramm „Jedem Kind seine Kunst“ finanziert.

     

     

     

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