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  • Fr., 22. Mai 2015, 14:34 Uhr
    Betriebliche oder sicherheitsrelevante Beeinträchtigungen nur bei Betrieb

    Biblis Block A: Leckage an einer Messleitung

    Archivfoto: Torsten Silz/dapd


    Die Betreiberin des Kernkraftwerkes Biblis, die RWE Power AG, hat heute das nachfolgende Er­eignis dem hessischen Umweltministerium als zuständiger Aufsichtsbehörde gemeldet. Nach der Internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen INES ist es der Stufe 0 (unterhalb der Skala = keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) zuzuordnen.

    Das Kraftwerk Biblis ist seit dem Ereignis im japanischen Kernkraftwerk Fukushima nicht mehr in Betrieb. Im abgeschalteten Block A des Kraftwerkes Biblis wurde im Rahmen ei­ner Begehung an einer Verdampferanlage der Kühlmittelaufbereitung am 18. Mai eine Leckage an einer Messleitung festgestellt. Bei Betrieb des Systems hätte die
    Le­ckage zu keinen betrieblichen oder sicherheitsrelevanten Beeinträchtigungen geführt. Es ist geplant, den Rohrleitungsbereich auszutauschen und zur Klärung der Schadensursa­che diesen metallografisch untersuchen zu lassen.

    Das Ereignis wurde von der Betreiberin nach den deutschen Meldekriterien in die Kategorie N (= Normal) eingestuft und fristgerecht (innerhalb von 5 Werktagen) dem Hessischen Umweltmi­nisterium als zuständiger Aufsichtsbehörde gemeldet. Eine abschließende Bewertung des Ereig­nisses und der Einstufung wird unter Hinzuziehung des TÜV NORD vorgenommen.

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