Bürgerverein Dom-Umfeld e.V. blickt bei Mitgliederversammlung zurück / Mahnwache am 25. Januar um 18 Uhr
Bilanz nach einem Jahr
Der Verein setzt sich dafür ein, dass der Blick auf den Dom unverbaut bleibt: Archivfoto: Gernot Kirch
Im Januar 2014 wurde aus der Bürgerinitiative „Kein Haus am Dom“ ein Bürgerverein gegründet, der im Februar unter dem Namen „Dom-Umfeld e.V.“ eingetragen wurde. Jetzt fand am 15. Januar die jährliche Mitgliederversammlung statt.
Der Vereinsvorsitzende Dr. Josef Eberhardt legte einen Rechenschaftsbericht über das erste Vereinsjahr ab. Ziel des Vereins war es, mit einem Bürgerbegehren einen Bürgerentscheid bezüglich des Standorts des geplanten Gemeindehauses herbeizuführen.
Die erforderlichen Unterschriften wurden in kürzester Zeit erreicht, ein Bürgerentscheid mit der Kommunalwahl am 15. Mai 2014 konnte jedoch nicht realisiert werden.
Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 23. Juli 2014 das Bürgerbegehren für „unzulässig“ erklärt. Der Bürgerverein habe gegen diesen Beschluß Klage erhoben, so Eberhardt, das Verfahren sei noch anhängig. Parallel hierzu laufe derzeit ebenfalls vor Gericht der Einspruch eines Anwohners gegen die Baugenehmigung, der mit einem Eilantrag unterstützt wurde. Mit einem Richterspruch rechnet man bis Mitte Februar 2015.
Mit einem bunten Bilderbogen, ergänzt mit einem Kurzfilm, wurden im Anschluss die unterschiedlichen Aktivitäten des Bürgervereins demonstriert. Im Rahmen dieser Versammlung wurde auch der Vorstand gewählt.
Vorstandsvorsitzender: Dr. Josef Eberhardt
Stellvertreter: Brigitte Hammel und Winfried Thier
Schriftführerin: Jutta Saatmann
Schatzmeisterin: Marly Thier
Beisitzer: Sonja Gramlich, Erika Pinel, Erhard Decker und Dr. Jörg Steinmann.
Die Veranstaltung endete mit dem Lied „Die Gedanken sind frei“ in der „Bürgervereinsversion“ und dem Hinweis darauf, dass am Sonntag, dem 25. Januar, um 18 Uhr, die nächste Mahnwache des Bürgervereines auf der Südseite des Domes, stattfindet.