
„Die Würde des Menschen ist unantastbar, so steht es schlicht und transparent auf der von Soroptimist-Club Worms verliehenen Menschenrechtstafel, die während eines kleinen Festaktes dem Schulleiter des Rudi-Stephan-Gymnasiums, Herrn Dr. Burkhard Keilmann, übergeben wurde.
Es war kein Zufall, schließlich war am 10. Dezember der internationale Tag der Menschenrechte, der weltweite Gedenktag zur Erklärung der Menschenrechte. Immer im Wechsel wird die Menschenrechtstafel an eine Bildungseinrichtung oder eine soziale Einrichtung überreicht, im vergangenen Jahr an Caritas und vor 2 Jahren an die Pfrimmtal-Realschule Plus.
„Wir freuen uns dieses Jahr diese an den Schulleiter des Rudi-Stephan-Gymnasiums, Herrn Dr. Keilmann übergeben zu dürfen“, so Stefanie Kauschke, 2. Vizepräsidentin des Soroptimist-Clubs-Worms.“Wir verbinden viel mit dieser Schule. Einige von uns waren dort selbst Schülerinnen, zum Teil besuchen auch unsere Kinder diese Schule.“
Bildung ist ein Menschenrecht Und die Past-Präsidentin des Service-Clubs und Rektorin der Pfrimmtal-Realschule-Plus, Simone Gnädig, ergänzte: „ Schließlich ist Bildung ein Menschenrecht.“ Für uns in Deutschland selbstverständlich. Aber wie sieht dies weltweit aus? Während die Schüler in westlichen Regionen die Schule eher als Pflichtveranstaltung sehen, müssen Kinder und Jugendliche in Entwicklungsländern einen mehrstündigen Fussmarsch auf sich nehmen um eine Bildungseinrichtung zu erreichen. „Dort ist es ein Privileg, Schulbildung zu erhalten.
Mädchen bleibt dies oft verwehrt.“, erklärt Joke Reuvers, die Schülersprecherin des Rudi-Stephan-Gymnasiums. Und erläutert im Anschluss welche Aktivitäten das Rudi-Stephan Gymnasium diesbezüglich unternimmt. Um so wichtiger ist es zu dokumentieren, dass Bildung keine Selbstverständlichkeit ist. Sie hofft, dass die Tafel ein neues Bewusstsein für Menschenrechte und das Privileg auf Schulbildung schafft. Schließlich wird diese einen Ehrenplatz im Foyer der Schule erhalten und somit jedem Schüler, Lehrer, Besucher und Elternteil ersichtlich sein. Und dies in guter Nachbarschaft mit der Kopfskulptur des berühmten Komponisten und einstigen Schülers Rudi-Stephan.
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