
Bildung beginnt nicht erst im Unterricht – sie braucht die richtigen Rahmenbedingungen. Deshalb investiert Rheinland-Pfalz in den kommenden zwei Jahren knapp 140 Millionen Euro in den Schulbau im ganzen Land. Moderne, funktionale und pädagogisch durchdachte Lernräume sollen dabei helfen, Bildung zu stärken und gleiche Chancen für alle Kinder und Jugendlichen zu schaffen.
Für das Nibelungenland fallen über 1,6 Millionen Euro Fördersumme an – verteilt auf den Ersatzneubau des Gebäudes der Realschule Plus Bobenheim-Roxheim (970.000 Euro), den Neubau des Gebäudes und der Sportanlage der Grundschule Osthofen (535.000 Euro) sowie den Neubau der Sporthalle des Eleonoren-Gymnasiums Worms (120.000 Euro). Für Erweiterung und Umbau des Gebäudes der Pestalozzi-Grundschule Bobenheim-Roxheim ist noch keine keine konkrete Summe hinterlegt.
„Wir bauen heute, damit gute Bildung morgen gelingt – denn Raum zum Lernen ist kein nettes Extra, sondern die Grundlage für Chancengleichheit und Bildungserfolg“, so Bildungsminister Sven Teuber. Im Jahr 2025 stellt das Land 68,1 Millionen Euro bereit, 2026 folgen weitere 70,1 Millionen Euro. Gefördert werden Neubauten, Umbauten, Erweiterungen sowie Maßnahmen für Barrierefreiheit und Brandschutz. Insgesamt starten im kommenden Schuljahr 55 neue Projekte des Landesschulbauprogramms.
„Moderne Bildung braucht moderne Räume“, beton Teuber. Dabei ist dem Land bewusst, dass viele Schulträger – insbesondere Kommunen – vor großen Herausforderungen stehen. „Die Schulträger leisten Enormes“, sagt Teuber. „Aber gute Bildung ist kein Luxus der Kommunen, sondern ein Grundrecht. Deshalb steht das Land Rheinland-Pfalz fest an ihrer Seite.“
Die Grundlage für die gezielte Förderung bildet die vor zwei Jahren überarbeitete Schulbaurichtlinie. Sie wurde gemeinsam mit Fachleuten entwickelt. Weitere Informationen unter https://schulbau.bildung-rp.de