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  • So., 22. Juli 2018, 10:09 Uhr
    Zweite Runde des Rhein-Neckar-Cups für das ROWE Triathlon Team stimmel-sports / Dritte Runde am kommenden Sonntag

    Binninger auf dem Podest, Simon mit Sturzpech

    Zieleinlauf von Jana Binninger beim BASF-CUP in Ladenburg. Foto: Pix Sportfoto


    Die Triathletin Jana Binninger erkämpft sich am Samstag in Ladenburg mit einer starken Gesamtperformance den dritten Platz in der Gesamtwertung bei der zweiten Runde des immer stark besetzten Rhein-Neckar-Cups. Doreen Simon, welche ebenfalls auf das Podium geschielt hatte musste das Rennen leider frühzeitig aufgrund eines Radsturzes im Krankenwagen beenden. Zunächst machten sich die zehn Athleten des ROWE Triathlon Teams stimmel-sports bei Regen auf den Weg zum Schwimmstart. Mit dem Schiff ging es Flussaufwärts 1,8 Kilometer weg vom Ladenburger Fährufer, um sich dann um Punkt 14 Uhr bei noch leichtem Nieselregen auf die Strecke der Olympische Distanz zu begeben. Als Erster des ROWE Teams stimmel-sports stieg Daniel Koppenhöfer (21:39 Minuten) aus dem Wasser. Ihm direkt auf den Fersen war Teamkollegin und in Mußbach Zweite (erster Rhein-Neckar-Cup 2018) Doreen Simon. Jana Binninger folgte mit nur 19 Sekunden Rückstand den zwei Vereinskollegen und lag bis dahin auf Platz sieben der Damenwertung. Ebenfalls ein gutes Schwimmen erwischte Carolin Deuter, welche sich mit einer Zeit von 23:29 Minuten somit in den top 15 der Frauen befand.

    Schnellster Wechsel

    Mit einem der schnellsten Wechsel des Tages konnte Jana Binninger den Abstand zu ihren Vereinskollegen verkürzen und sprang zeitgleich mit Koppenhöfer auf das Rad. Zu diesem Zeitpunkte konnte sie vier Damen überholen und sich somit auf Platz drei liegend auf die anspruchsvolle Radstrecke machen. Auf den ersten sieben flachen Radkilometern konnte Koppenhöfer den Damen Simon und Binninger entfliehen. Ab Kilometer 13 wurde es dann gefährlicher, denn die Strecken waren durch den Regen, welcher zum Glück aufhörte, nass und so wurden die teilweise engen Abfahrten mehreren Athleten zum Verhängnis. Binninger kam jedoch gut mit den Bedingungen zurecht und konnte Koppenhöfer am Fuße der ersten langen Abfahrt wieder kassieren, so dass beide in Sichtweite die letzten Kilometer der insgesamt 41 Kilometer langen Radstrecke, bis zum Waldstadion in Ladenburg, beendeten. Binninger konnte ihren dritten Platz auf dem Rad bis zu diesem Zeitpunkt halten. Simon hingegen hatte an diesem Tag Glück im Unglück. Bei einer scharfen Kurve, kam ihr Rad ins Rutschen und dann lag sie auch schon auf dem Asphalt – was an diesem Tag leider mehreren Athleten passierte. Mit einem Krankenwagen wurde sie zunächst direkt ins Krankenhaus gefahren, doch glücklicherweise stellten sich keine schlimmeren Verletzungen wie großflächige Abschürfungen heraus.

    Am schnellsten auf der Radstrecke in 1:21:36 Minuten der vereinsinternen Wertung war Dirk Weyland. Danach folgten Daniel Koppenhöfer 1:22:01 und Jana Binninger 1:22:03 Stunden. Die weiteren stimmel-sports Athleten kamen glücklicherweise unversehrt über die Radstrecke – auch wenn einige aufgrund der nassen Verhältnisse auf dem Rad einige Sekunden liegen gelassen haben. Im Wechsel zum Laufen konnte Jana Binninger erneut eine der schnellsten Zeiten des Tages hinlegen und lief somit mit dem Wissen das könnte ein Podiumsplatz auch an diesem Tag werden. Nach Platz drei beim ersten Rennen des Rhein-Neckar-Cups in Mußbach, wäre somit die zweite Podiumsplatzierung bei einem ebenfalls stark besetzten Rennen möglich. Die ehemalige Duathlon-Europameisterin Jenny Schulz hing Binninger an den Fersen und wollte ihr das Podium streitig machen. Nach gut einem Kilometer konnte Koppenhöfer die Teaminterne Vereinsführung übernehmen und ließ sich die auch bis zum Ziel, welches er nach 2:28:16 Stunden erreichte nicht mehr aus der Hand. Damit landete er auf dem 24ten Gesamtrang der knapp 500 Starter.

    Starke zweite Laufrunde

    Auf der Laufstrecke mit anspruchsvollem und wechselndem Untergrund von Wiese, Asphalt, Schotter und Tartan konnte Binninger zu den zwei führenden Frauen im Feld nichts gut machen – beides ehemalige Leichtathletikspezialistinnen – und somit wurde der Blick nach hinten gerichtet. Jenny Schulz konnte in der ersten der beiden fünf Kilometerrunden ihren Rückstand von ursprünglich zwei Minuten bis auf 45 Sekunden verkürzen und flog sozusagen an Binninger ran. Mit einer starken zweiten Laufrunde, in der Binninger noch einmal einen Zahn zulegen konnte hielt sich den Abstand zu Schulz, so dass sie nach 2:29:38 Stunden als Gesamt-Dritte die Ziellinie überglücklich erreichen konnte. Schulz landete nach 2:30:33 Stunden auf dem undankbaren vierten Platz. Bei den Frauen siegte Karoline Brüstle vor der Siegerin aus Mußbach Anne Reischmann.

    Weyland trotzt Krämpfen

    Dritter im Bunde des ROWE Triathlon Teams stimmel-sports war Dirk Weyland, welcher nach 2:36:50 Stunden sehr glücklich, trotz Krämpfen in den Beinen ab der zweiten Laufrunde, das Ziel erreichte. Auch ein durchweg gutes Rennen legte Klaus Lehn bei seiner ersten Olympischen Distanz für dieses Jahr nach 2:39:01 Stunden auf das Parkett. Einen packenden Zweikampf lieferten sich kurz dahinter die Teamkollegen Christoph Möder und Domenico Solazzo, welche nach 2:40:37 Stunden (Möder) und 2:40:57 Stunden (Solazzo) das Ziel erreichten. Trotz Fußbeschwerden beim Laufen konnte die zweite stimmel-sports Damen Silke Weyland nach 2:53:29 Stunden noch deutlich unter der drei Stunden Marke als starke gesamt 23te Frau das Ziel erreichen. Carolin Deuter kam diesmal besser und somit ohne große Magenkrämpfe, als bei ihren letzten Rennen, beim Laufen zurecht und finishte nach 3:01:37 Stunden zufrieden. Trotz viel Arbeitsstress und weniger Zeit für sein Training in den letzten Wochen konnte auch Stefan Hüttenberger nach 3:02:15 Stunden das Ziel erreichen.

    Schnelle Regeneration wichtig

    Nun heißt es für mindesten sieben Athleten des ROWE Triathlon Teams stimmel-sports – eventuell kommt noch der ein oder andere Starter hinzu – schnell regenerieren bevor es bereits am kommenden Sonntag in die dritte Runde des Rhein-Neckar-Cups geht. Das Highlight wird beim dritten von vier Rennen des RNC´s der Laufanstieg auf den Philosophenberg in Heidelberg sein. Bei den Frauen hoffen Simon und Binninger trotz erneut starker Konkurrenz – Heidelberg ist aktuell der top besetzte Wettkampf im Frauenfeld – erneut eine Podiums bzw. top fünf Platzierung zu erreichen.

    Auch Nachwuchs am Start

    Neben den Erwachsenen stellten sich auch drei Nachwuchskräfte der Konkurrenz in Ladenburg. Im Rhein-Neckar-Cup der Schüler und Jugend gingen Nele Schiefer, Philipp und Sebastian Klein an den Start. Bei den TriKids machte sich das fehlende Training aufgrund von Urlaubsreisen ein wenig bemerkbar. Überzeugen, mit einem guten Lauffinish, konnte Nele Schiefer, welche als erstes Mädchen nach 29:53 Minuten mit nur einer bzw. neun Sekunden Vorsprung auf Platz zwei und drei das Ziel erreichte. Philipp Klein belegte nach einer Aufholjagd auf dem Rad den dritten Platz in seiner Altersklasse und benötigte eine Zeit von 28:08 Minuten. Sein Bruder Sebastian Klein Platz 13 seiner Altersklasse.
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