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  • Fr., 16. März 2018, 23:18 Uhr
    Bittere Pille: Wormatia unterliegt Stuttgart mit 1:0 / Nerven liegen blank

    Bis zuletzt auf einen Punkt gehofft!

    Wormatia-Spieler Benjamin Maas zeigt wenig Verständnis für „Trainer raus”- oder „Absteiger”-Rufe seitens der Fans.


    VON STEFFEN HEUMANN Kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu! Wormatia ging am Freitagabend vor knapp über 700 Zuschauern in der EWR-Arena leer aus und leistete sich bei nur einem Punkt Vorsprung auf die Abstiegszone den Luxus einer Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart II. Damit kassiert das Team von Steven Jones die dritte Pleite in Folge und droht mit 29 Punkten auf Rang 13 wieder vom Abstiegsgespenst heimgesucht zu werden.

    In der Tat boten die Hausherren rund 60 Minuten nur Fußball-Hausmannskost, ohne dabei ernste Gefahr vor dem Tor der Gäste auszustrahlen. Gefällig im Ansatz, aber ohne zwingende Chancen verlief die erste Hälfte der Partie, wobei die Schwaben mit ihrer ersten und einzigen Möglichkeit kurz vor dem Pausenpfiff sogar die Führung auf dem Fuß hatten. Kroll entschärfte die Situation. Ärgerlich war das verletzungsbedingte Ausscheiden von Marco Metzger in der 24. Minute. Während Metzger mit blutender Nase ins Klinikum gebracht wurde, kam Jan-Lucas Dorow ins Spiel.

    Durch die Einwechslung von Steffen Straub für Koki Matsumoto und Guiseppe Burgio für Morris Nag nahmen die Wormaten in der zweiten Halbzeit Fahrt auf. Burgio fand in VfB-Keeper Alex Meyer gleich mehrfach seinen Meister und Gösweiner scheiterte mit einem Kopfball am Stuttgarter Torwart. Gästetrainer Andreas Hinkel zog im Disput mit Schiri Kimmeyer den Kürzeren und wurde auf die Tribüne geschickt. Ausgerechnet in der stärksten Phase der Hausherren gelang dem VfB die unerwartete Führung.

    Nutznießer der Verwirrung in der Wormser Defensive, die den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte, war Jan Ferdinand in der 77. Minute. Über Standards und Ecken versuchte Wormatia zumindest noch einen Punkt zu retten. Letztlich verpassten Auracher wie auch Gösweiner das Ziel oder die Abwehr mit Keeper Meyer war zur Stelle. Mit dem Schlusspfiff hatte die bittere wie unnötige Heimniederlage gegen Stuttgart Bestand.

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    Nerven liegen blank

    Trotz der Enttäuschung über das Ergebnis, gab es mit Blick auf das wichtige Pokalspiel am Mittwoch beim FC Bienwald-Kandel auch aufmunternden Applaus seitens der Fans. Aufgrund der Leistungen in den letzten Spielen sind aber auch Unmutsäußerungen verständlich. Dass sich durch vereinzelte „Trainer raus”- und „Absteiger”-Rufe, Spieler und Betreuer provoziert fühlen, zeigt, dass bei einigen Akteuren die Nerven bereits blank liegen. Da hilft nur das Allheilmittel: Kämpfen und Siegen!

    VfB-Trainer Andreas Hinkel muss vom Platz. Foto: Steffen Heumann
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