KLINIKUM WORMS: Separate Diagnostik- und Untersuchungseinheit zur Abklärung möglicher Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus etabliert
„Bisher getroffenen Schutzmaßnahmen haben sich bewährt“
Das Klinikum Worms hat seit dem vergangenen Wochenende eine separate Diagnostik- und Untersuchungseinheit zur Abklärung von Erkältungskrankheiten und Atemwegsinfektionen – insbesondere vor dem Hintergrund einer möglichen Infektion mit dem neuartigen Coronavirus – im Foyer des Klinikneubaus eingerichtet. Um lange Wartezeiten in der Notaufnahme und einen möglichen Kontakt mit anderen Patienten zu vermeiden, werden Patientinnen und Patienten mit Infektzeichen gebeten, sich zur ersten Diagnostik direkt an den Haupteingang des Mutter-Kind-Zentrums zu begeben. Diese Diagnostik- und Untersuchungseinheit ist jeweils von 10 bis 22 Uhr besetzt. Außerhalb dieser Zeiten sind die Patientinnen und Patienten aufgefordert, sich an der Information am Haupteingang zu melden.
„Die bisher getroffenen Schutzmaßnahmen haben sich bewährt und werden, da nach wie vor viele Patientinnen und Patienten unsere Notaufnahme zur Abklärung von Erkältungskrankheiten und Atemwegsinfektionen aufsuchen, weitergeführt und verfeinert“, kommentiert Klinikum-Geschäftsführer Bernhard Büttner die bisherigen Initiativen. „Wir stehen nach wie vor in engem Austausch mit dem Robert Koch-Institut und dem zuständigen Gesundheitsamt, um tagesaktuell auf mögliche Änderungen bezüglich des neuartigen Coronavirus reagieren zu können. Zum derzeitigen Zeitpunkt gehen wir allerdings davon aus, dass eine längerfristige Fortsetzung der bisher eingeleiteten Maßnahmen notwendig ist. In den kommenden Tagen werden wir die bisher eingeleiteten Schritte weiter verfeinern und unsere aktuell bestehende Diagnostik- und Untersuchungseinheit durch eine Containerlösung ersetzen. Selbstverständlich werden wir diesbezüglich weiter informieren“, so Büttner weiter.
Bis zum Dienstagvormittag (3. März 2020) wurden im Klinikum rund 30 Abstriche zur Abklärung eines Verdachts der Infektion mit dem Coronavirus genommen. Hiervon war am vergangenen Wochenende eine erste Patientin erstmalig positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Die Frau zeigte lediglich leichte Krankheitssymptome und musste nicht stationär aufgenommen werden. Tagesaktuelle Informationen zum neuartigen Coronavirus werden auf der Website des Gesundheitsministeriums zur Verfügung gestellt (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html).
Zudem existieren mehrere Hotlines, die bundesweit über den Coronavirus informieren:
• Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die 116117 – die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes –, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.
• Unabhängige Patientenberatung Deutschland – 0800 011 77 22
• Einheitliche Behördenrufnummer – 115 (www.115.de)
• Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon) – 030 346 465 100