Do., 10. Juli 2014, 13:24 Uhr
In der Diskussion über den Standort des „Hauses am Dom“ wendet sich Katholikin an den Mainzer Bischof
Bitte an Kardinal Lehmann
In der Diskussion bezüglich des „Hauses am Dom“ deutet inzwischen vieles auf eine Realisierung des Projektes der beiden Gemeinden St. Peter und St. Martin hin. So entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Koblenz vor einigen Wochen, dass der Bauantrag der Gemeinden durch die zuständige Baubehörde in Worms bearbeitet werden darf. Der Bürgerverein Dom-Umfeld hat zudem eine der drei Fragen in ihrem Antrag auf Zulassung eines Bürgerentscheids gestrichen, sodass ein Bürgerentscheid nur mehr ein „moralisches Instrument“ zur Messung der Akzeptanz bzw. Ablehnung des „Hauses am Dom“ wäre. Ob es überhaupt einen Bürgerentscheid geben wird, entscheidet am 23. Juli der neu gewählte Wormser Stadtrat in seiner konstituierenden Sitzung.
Frau Brigitte Hammel hat sich nun mit einem Brief an den Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann gewandt, damit dieser das Vorhaben noch einmal überdenkt oder exakter, eine andere Standortwahl für das Gebäude trifft. Diplom-Ingenieurin Brigitte Hammel ist Katholikin und betont, dass sie weder gegen die Kirche noch gegen ein neues Gemeindehaus ist, allerdings möchte sie den freien Blick auf den Dom erhalten. In erster Linie spreche das Demokratie-Prinzip dafür, sich den Forderungen des Bürgerverein nicht zu verschießen, immerhin hätte über 10.000 Menschen gegen das Vorhaben an dem jetzt geplanten Standort unterschrieben. In einem Anhang an ihr Schreiben hat Brigitte Hammel einen Text aus dem Jahr 2006 beigefügt, in welchem sich Karl Kardinal Lehmann und Bischof Wolfgang Huber zur Zukunft des demokratischen Gemeinwesens äußern.
Lesen Sie den Brief in vollständiger Länge auf der Internetseit des NK: www.nibelungen-kurier.de