
Von Rudolf Uhrig › Es war wieder einer der feierlichen Höhepunkte in der Wormser Weihnachtszeit; nach Corona bedingten Beschränkungen in den vergangenen beiden Jahren konnte am Sonntag, dem vierten Advent, wieder das Turmblasen stattfinden.
Viele Familien, Paare, aber auch Gruppen waren gekommen um weihnachtliche Musik zu hören und bei den traditionellen Weisen, die sich von Jahr zu Jahr wiederholen, mitzusingen. Das Liedblatt dazu konnte vorab sogar über einen Link ausgedruckt werden.
Im historischen Ambiente zwischen dem Kaiserdom und der Magnuskirche genossen die Besucher die Stimmung, die sogar bei Schnee und Minusgraden besonders anheimelnd war.
Dreißig Blechbläser musizierten in luftiger Höhe auf einem der Westtürme des Doms und dem Glockenturm der Magnuskirche. Die Melodien von „Macht hoch die Tür“, „Tochter Zion“ oder „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ ertönten aus Posaunen und Trompeten und ein viele hundertköpfiger Chor sang dazu.
Seit den 1990er Jahren ist das Turmblasen fester Bestandteil des Wormser Veranstaltungskalenders.
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