THW-Worms würdigt mit hoher Auszeichnung den scheidenden Zugführer Karl-Josef Bärsch
„Bleibende Spuren“ hinterlassen
Klaus-Peter Fuhrmann, Klaus Feuerbach, Karl-Josef Bärsch, Michael Hetzel, Hans-Joachim Kosubeck, Werner Vogt und MdL Jens Guth (von links).
Am vergangenen Samstag war ein besonderer Tag für das Technische-Hilfswerk von Worms im Hessischen Hof Rheindürkheim. Nach 25 Jahren und passend zu seinem 60. Geburtstag hat der Zugführer vom Technischen-Zug, Karl-Josef Bärsch die Position des Zugführers in jüngere Hände abgegeben und hat dafür die zweithöchste Auszeichnung, die die Bundesanstalt des Technischen Hilfswerk zu vergeben hat erhalten.
Ortsbeauftragter Klaus-Peter Fuhrmann ging auf das Wirken seines Zugführers und dessen überaus großes Engagement für dem Ortsverband Worms eingegangen. Neben all den Einsätzen, die unter seiner Führung abgeleistet wurden, „hat mein Freund Karl bleibende Spuren im unserem OV hinterlassen“. Fuhrmann freue sich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm, wenn auch nicht mehr als Zugführer und Chef des Zuges und Einsatzes.
Weitere Redner waren u.a. der Wormser Bürgermeister, Hans-Joachim Kosubeck, Abenheims Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler, der Geschäftsführer vom THW Walter Leipold oder der Landesbeauftragte des THW Hessen-Rheinland Pfalz-Saarland, Werner Vogt. Dieser lobte den scheidenden Zugführer auch als Zugführer mit „hohem Vorbildcharakter“. Zudem zeichnete Vogt Karl-Josef Bärsch mit dem THW Ehrenzeichen in Silber aus. Sichtlich bewegt nahm dieser die hohe Ehrung an und bedankte sich anschließend bei allen Anwesenden und insbesondere bei seinem technischen Zug
Auszeichnung für Feuerbach und Hetzel
Völlig überraschend für die beiden Wormser Feuerwehrchefs wurden auch sie vom THW-Landesbeauftragten auf die Bühne gebeten. Die Führung des THW-Worms hatte beantragt, Stadtfeuerwehrinspekteur Klaus Feuerbach und seinen Stellvertreter Michael Hetzel mit einem THW Ehrenzeichen in Bronze auszuzeichnen. Dem THW war es wichtig, die weit überdurchschnittliche gute Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und dem THW in Worms, die namentlich hauptsächlich durch die Beiden gelebt werden, öffentlich zu würdigen.
Man spreche nicht von ungefähr vom Wormser Modell, das in der örtlichen Gefahrenabwehr und nicht zuletzt im Katastrophenfall der gesamten Bevölkerung zu Gute käme, so Vogt Diese Zusammenarbeit sei vorbildlich, meinte der Landesbeauftragte, und fügte hinzu, dass dieses Ehrenzeichen nur ganz wenigen, nicht THW-Mitgliedern, verliehen werde. Damit unterstrich er die hohe Bedeutung dieser Auszeichnung.