AUS DEM STADTRAT: Platz in Worms-Neuhausen erinnert an Geschichte der Wormser Lederindustrie
„Blick Heyl-Liebenau“
„Blick Heyl-Liebenau“ an der Pfrimm im Stadtteil Neuhausen. Foto: Steffen Heumann
Der Stadtrat beschloss am Mittwoch bei zwei Enthaltungen den Platz (Gemarkung Neuhausen, Flur 1, Flurstücke 384/3 und 92/27) in „Blick Heyl-Liebenau“ zu benennen und folgte damit der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusse (der NK berichtete). Im Zuge der Umgestaltung des Platzes an der Pfrimmanlage/Ecke Thomasstraße im Rahmen des Projekts Soziale Stadt Grüne Schiene, wurde eine Bürgerbeteiligung zur Namensfindung des Platzes ausgerufen. Am Baustellenfest am Tag der Städtebauförderung hatte das Quartiersmanagement der Grünen Schiene Vorschläge entgegengenommen. Die Beteiligung wurde durch die Ortsverwaltung Neuhausen weitergeführt, um möglichst viele Rückläufe zu erhalten. Insgesamt wurden 18 Namensvorschläge eingereicht. Der Ortsbeirat hatte in seiner Sitzung vom 15. Oktober beschlossen, den Platz aus den eingereichten Vorschlägen in „Blick Heyl-Liebenau“ zu benennen. Der Platz liegt an der Pfrimm direkt gegenüber dem ehemaligen Lederwerk Heyl-Liebenau. Der Vorschlag wurde mit dem Institut für Stadtgeschichte abgestimmt. Es entstehen einmalige Kosten für die Beschaffung und Aufstellung von Straßenschildern in Höhe von ca. 600 Euro. Der Neuhausener Ortsvorsteher Uwe Merz erinnerte in seinem Plädoyer an die Geschichte der Wormser Lederindustrie und das bedeutende Wirken derer von Heyl-Liebenau für die Entwicklung der Stadt.