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  • Do., 26. Februar 2015, 11:49 Uhr
    Der Regionalligist VfR Wormatia empfängt am Samstag um 14 Uhr den KSV Hessel Kassel / Trainer Sascha Eller möchte diesmal mit 11 Spielern zu Ende spielen

    Blindwütige Revanche wäre das Falscheste

    Stets in Richtung gegnerisches Tor und hierbei den Ball fest im Blick, sollte den Wormaten gegen den Gast vom KSV Hessen Kassel ein positiver  Start nach der Winterpause gelingen können. Foto: Felix Diehl

    Von Klaus Diehl Es war für die junge Wormatia-Elf schon ein Spiel mit besonderem Erfahrungswert, das sie am 16. August letzten Jahres mit 1:2 gegen den HSV Hessel Kassel verloren. Zum einen, da sie ab der 41.Minute nur noch  mit neun Spielern auf dem Rasenplatz des Auestadions standen, nachdem Benjamin Mass (39.) und Eugen Gopko (41.) beim Stande von 1:1 und innerhalb von zwei Minuten jeweils die Rote sahen. Warum, weshalb und wieso  braucht man heute nicht mehr zu diskutieren. Vielmehr die Lehren daraus ziehen. Es war eine Superleistung der Mannschaft, die in zweifacher Unterzahl sich erst in der 83. Minute geschlagen geben musste, und beinahe auch noch zum Ausgleich gekommen wäre. Hierbei entstand ein weiterer Schub der Zusammengehörigkeit und der Festigung der Mannschaft, was sich in den folgenden Spielen auch auszahlen sollte. Denn aus sechs Spielen holte man 15:1 Punkte ehe man beim Meisterschaftsaspiranten in Elversberg wieder eine Niederlage hinnehmen musste.


    Die Uhren stehen bei „Null“
    Wenn es am Samstag zum Rückspiel kommt, so stehen die Uhren beim Beginn um 14 Uhr auf „Null“ und  auch elf  Wormaten auf dem Platz. Die Kasselaner waren damals nicht Schuld an den Roten Karten, sondern ein völlig überforderter Schiedsrichterneuling in der Regionalliga mit unterschiedlicher Auslegung.  Die Sache ist auch für Trainer Sascha Eller abgehakt und er wünscht sich heute, dass sich seine Schützlinge  auf ihr Spiel besinnen, mit der nötigen Geduld zu Werk gehen  und nach Möglichkeit auch die Torchancen besser nutzen, als dies zuletzt beim 0:1 im Testspiel gegen die Offenbacher Kickers der Fall war.  „Ich werde natürlich mit elf Spielern beginnen  und will nach Möglichkeit auch mit elf Spielern ein siegreiches Spiel beenden“, so Sascha Eller. Was die Aufstellung betrifft, so könnte das Aufgebot der ersten „Elf“ genau so aussehen, wie man auf dem Sportplatz in Neuhausen  gegen die Offenbacher Kickers begann. Unwägbarkeiten  könnte die derzeit durch das Land grassierende  Grippe-Welle sein, oder auch der eine oder andere angeschlagene Spieler, wie Jonathan Zinram und Benny Himmel. Wie auch zum Zeitpunkt beim Verfassen dieser Zeilen, ja auch noch Trainingseinheiten anstehen.


    Die Richtung ist klar
    Die Richtung vor diesem ersten Spiel nach der Winterpause ist jedoch klar. Mit 33 Punkten liegen die Wormaten derzeit auf dem 5. Tabellenplatz der Regionalliga Südwest. Was aber bei noch 14 ausstehenden Spielen noch keine Garantie auf den Klassenerhalt bedeutet. Mit anderen Worten, die „Eller-Truppe“ muss noch weiter fleißig punkten. am besten schon heute und von Spiel zu Spiel denken. „Nahziel sind 40 Punkte, danach sehen wir weiter. Ich bin mir sicher, dass wir gut vorbereitet sind, zumal mit dem nach seiner Langzeitverletzung zurückgekehrten Alper Akcam, sowie den Neuen Meik Karwot und Jonathan Koshko in der Breite zusätzliches  Potential dazu gekommen ist.  Wir haben weiter daran  gearbeitet gegen tief stehende Gegner uns in Geduld zu üben und weiter spielerisch zu versuchen auch zu Toren zu kommen. Gegen Offenbach hatten  wir da schon  viel Pech mit zwei Lattentreffern von Sascha Wolfert.  Ansonsten legten wir einen weiteren Schwerpunkt darauf aus der Viererkette heraus schneller nach vorne zu spielen. Letztlich sind wir alle froh, dass es am Samstag wieder losgeht, denn  Testspiele befriedigen auf Dauer weder Spieler noch Trainer, doch gilt es die daraus gemachten Erfahrungen gegen Hessen Kassel positiv umzulegen. Ich setzte aber einmal mehr  besonders auf den Teamgeist in der Mannschaft“, so Trainer  Sascha Eller. Alla Wormatia, packen wir es wieder an!



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