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Mo., 11. Mai 2015, 08:27 Uhr
Ironman 70.3 Mallorca. Rowe-Triathletin Anna Kusch bei ihrem ersten Triathlon im Profifeld mit einer guten Leistung /Jana Uderstadt und Daniel Koppenhöfer sichern sich Startplätze für die Altersklasse WM in Zell am See.
Blut, Schweiß und Tränen auf internationaler Bühne
Als Erste der drei ging Rowe-Triathletin Kusch ins Wasser und zeigte, nach den absolvierten Schwimm- und Radkilometern noch als 13. Frau zum Laufen gewechselt, in der letzten Disziplin ihr Können. Es gelang ihr nach hartem Lauf noch zwei direkte Konkurrentinnen einzuholen und so wurde sie mit einer Gesamtzeit von 04:44:23 Stunden am Ende insgesamt elfte Frau des stark besetzten Damenfeldes, welche die Haiwaii Ironmanzweite von 2014 Daniela Ryf aus der Schweiz gewann. Bei ihrem ersten Profi-Rennen verpasste die ROWE-Triahtletin zudem die top-ten-Platzierung lediglich um 20 Sekunden und konnte bei der Konkurrenz der Damen-Weltelite mit ihrem Achtungserfolg sehr zufrieden sein.
Mindestens genauso glücklich waren am Ende des langen Tages ihre Leidensgenossen aus dem Rowe-stimmel-sports-Team Jana Uderstadt und dem Eichbaum-stimmel-sports Team Daniel Koppenhöfer, welche beide in ihren Altersklassen auf das Podium liefen (Uderstadt 2., 05:01:29 Stunden/ Koppenhöfer 3., 04:27:46 Stunden). Mit diesen bemerkenswerten Leistungen konnten sich Beide den so heißbegehrten Startplatz für die diesjährige Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Zell am See sichern. Für Jana Uderstadt war dieses Ergebnis bei ihrer ersten Ironman-Teilnahme ein toller Erfolg, doch im Besonderen
Daniel Koppenhöfer zeigte eine so beherzte Leistung, dass er nach dem Überqueren der Ziellinie kurzzeitig das Bewusstsein verlor und erst im Sanitäterzelt von seiner WM-Teilnahme erfuhr. Mit Blutblasen an den Füßen, Schweiß im Gesicht aber Freudentränen in den Augen ging somit für die drei stimmel-sports-Athleten der Tag zu Ende. Die Erfolge auf der Insel zum Saisonstart lassen sowohl Athleten als auch Trainer positiv gestimmt in die nächsten Wettkämpfe gehen. Nach der anschließenden Siegerehrung, bei der die amtierende 70.3 Weltmeisterin Daniela Ryf (04:17:25 Stunden) für ihren Sieg bei den Damen und Vorjahressieger Andreas Dreitz (03:56:48 Stunden) aus Deutschland bei den Herren geehrt wurden, ging es wieder ins Hotel, um sich auf die nächtliche Abreise vorzubereiten – in Gedanken schon beim nächsten Mallorca-Trip 2016 sowie dem Start am kommenden Wochenende beim 70.3 Ironman in Pölten.