Lewentz und Günther zu Oppenheimer Weinrittern geschlagen / Ehrung in der Landskronhalle
Botschafter für die rheinhessische Weinkultur
Von links: Kathrin Anklam-Trapp, Thomas Günther, Roger Lewentz, Laura Henrici, Marcus Held, Klaus Waldschmidt, 3. Kreisbeigeordneter Burkhard Müller, Klaus Penzer, Michael Kissel.
„Oppenheim ist mir lieb und teuer und diese großartige Auszeichnung nehme ich mit Stolz entgegen“, kommentierte Staatsminister Roger Lewentz, Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz seine Aufnahme in das Weinritterkollegium der Stadt. Gemeinsam mit Thomas Günther, MdL und Stadtbürgermeister von Nierstein, nahm Lewentz die Ehrung vor mehr als 200 geladenen Gästen und interessierten Bürgern in der Landskronhalle entgegen.
„Die Stadt Oppenheim steht stellvertretend, mit der Bewahrung ihrer Tradition im kulturellen Miteinander, zukunftsfähig als für diese herrliche Region Rheinhessen, die ihren verdienten Geburtstag feier“, so Lewentz weiter in seinen Dankesworten, in denen er die auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Stadt zur „Bewahrung und Pflege des Oppenheimer Kellerlabyrinths“ einging. Zuvor hatte Stadtbürgermeister Marcus Held in seiner Begründung der Wahl Lewentz´ den nachdrücklichen Dank der Stadt zum Ausdruck für die jahrzehntelange Förderung durch das Land zum Ausdruck gebracht. „Das Land stand und steht eng und engagiert an der Seite dieser Region und greift gerade den kleinen und mittleren Kommunen tatkräftig unter die Arme. Ohne das Land hätten wir Oppenheim nicht derart voranbringen können“, erklärte Held im Namen der Stadt, die sich in den vergangenen 25 Jahren über mehr als 18 Millionen Euro freuen konnte, die in Stadt- und Untergrundsanierung investiert wurden. Zuvor hatte der Förderste des Weinritterkollegiums, Klaus Waldschmidt, Historie und Bedeutung der Weinritterehre, hervorgehoben.
In ihrer Laudatio auf den Innenminister unterstrich die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp die „in vielfacher Art weise Entscheidung“ der Stadt, Lewentz zum Weinritter zu schlagen und ihn so zum Botschafter für die rheinhessische und Oppenheimer Weinkultur zu machen. „Von Walter Zuber über Karl-Peter Bruch bis zu Roger Lewentz konnte das Land engagierte Hilfe leisten, um, intensiv, dauerhaft und verlässlich Oppenheim zur liebenswerten Weinkulturstadt zum machen“, stellte Anklam-Trapp die Verdienste Lewentz´ heraus, den sie sowohl beruflich als auch privat als entschlossenen, liebvollen und engagierten Menschen beschrieb.
Ebenfalls neu in der „Oppenheimer Tafelrunde“ ist Thomas Günther. Der langjährige Niersteiner Stadtbürgermeister und seit zehn Jahren im Landtag vertreten, erhielt den Ritterschlag, so Held, zum einen für seine Verdienste um das „Zusammenwachsen der beiden Nachbarstädte“ und ebenfalls als Botschafter der erlesenen Tropfen, die aus Nierstein und Oppenheim die nationale und internationale Weinkarte bereichern. „Thomas Günther ist ein Exot im besten Sinne. Er ist ein politischer Seiteneinsteiger, der es wie kein Zweiter versteht, sich als entschlossener Wegbeschreiter Gehör zu verschaffen“, lobte der Vizepräsident des rheinland-pfälzischen Landtags, Heinz-Hermann Schnabel, in seiner Laudatio den „Politiker mit Herzblut“. Abgerundet wurde die feierliche Zeremonie durch musikalische Untermalung durch die Jugendmusikschule der VG Rhein-Selz.