Bildunterschrift: Der Fischerwääder Brauchtumsverein zusammen mit der SPD Worms-Mitte, SPD-Stadtrat Uwe Gros (6.v.l.), dem Brautpaar 2012 Vivien Beth (6.v.r.) und Markus Trapp (4.v.r.).
SPD Worms-Mitte vor Ort in der „Fischerwääd“
„Herzlich willkommen in der alten Wormser Zunft“. Mit diesen Worten begrüßte der erste Vorsitzende des Brauchtumsvereins der „Fischerwääder“, Erich Kegel, die Vorstandsmitglieder der SPD Worms-Mitte in der guten „Stubb der Bojemääschterei“ der wohl bekanntesten Wormser Straße mit der Hausnummer 31. Die „Fischerwääder“, die im Jahre 1106 gegründet wurden, gelten heute als die älteste Binnen-Fischerzunft Deutschlands und sind weit über die Stadtgrenzen von Worms bekannt. Die Backfischbraut 2012, Vivien Beth, und Bojemääschter Markus Trapp berichteten stolz, dass sie im vergangenen Amtsjahr deutschlandweit Einladungen zu den unterschiedlichsten öffentlichen Veranstaltungen erhalten hätten und es immer eine große Ehre für sie sei, ihre Heimatstadt und die Wormser Fischerzunft zu vertreten.
„Nach dem Backfischfest ist vor dem Backfischfest“, stellte der Vorsitzende Kegel heraus. So sei man neben den Hauptveranstaltungen rund um das Backfischfest, das dieses Jahr den 80. Geburtstag feiere, auch bei dem kommenden „Bahnhofsfest“ und beim „Spectaculum“ aktiv. Nebenbei renoviere und erweitere man die „Bojemääschterei“ und das Museum, damit die Geschichte nicht in Vergessenheit gerate. Präsenz zu zeigen sei ihnen wichtig, so der einhellige Ton der Vorstandsmitglieder des über 300 Mitglieder starken Vereins. Die Bitte des Brauchtumsvereins an die SPD Worms-Mitte, sie bei dem Thema Tourismus zu unterstützen, werden die Innenstadt-Sozialdemokraten aufgreifen und einige Vorschläge hierzu erarbeiten.
Andreas Gölz, Vorsitzender der SPD Worms-Mitte, zeigte sich zusammen mit der politischen Delegation beeindruckt von der Vielfalt der geleisteten Brauchtumspflege, die mit viel Engagement komplett ehrenamtlich durchgeführt wird. „Wir haben hier ein beeindruckendes Stück Worms, das es weiterhin zu bewahren gilt“, stellte SPD-Stadtrat Uwe Gros, selbst Mitglied im Brauchtumsverein, fest. Und weil dies so ist, traten die übrigen SPD-Vorstandsmitglieder ebenfalls dem Fischerwääder Brauchtumsverein bei, um dieses Vorhaben zu unterstreichen und die Leistungen vor Ort zu würdigen. Mehr Bilder des Museums gibt es auch auf www.spd-worms-mitte.de