Mo., 24.08.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Sa., 12. April 2014, 17:09 Uhr
    Die NPD-Kundgebung am „Römischen Kaiser” blieb am Samstag aufgrund des massiven Polizeieinsatzes weitestgehend friedlich / Mehrere Hundert Gegendemonstranten

    Brauner Spuk war nach zwei Stunden wieder vorbei

    Mehrere Hundert Gegen-Demonstranten wehrten sich gegen die Kundgebung der NPD in Worms. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Die NPD hat am Samstag dem 12. April von etwa 12 bis 14 Uhr ihre angekündigte und genehmigte Kundgebung am ”Römischen Kaiser” in Worms durchgeführt. Insgesamt waren rund 25 NPDler anwesend. Sie erreichten Worms mit fast einstündiger Verspätung, denn eigentlich wollten sie schon um 11 Uhr in der Nibelungenstadt sein. Den Aktivisten der NPD standen einige hundert Gegen-Demonstranten gegenüber. Da Polizei wie Stadt schon  im Vorfeld von einer kritischen Sicherheitslage ausgingen, wurde die Fußgängerzone um den „Römischen Kaiser” am Samstag zwischen 11 und 14 Uhr komplett und weiträumig abgesperrt. Es war für Passanten kein Durchkommen mehr.  Sowohl die zwei Hauptzugänge  über die Hardtgasse und die Römerstraße wie auch die Nebenstraßen waren mit Gittern bzw. Spalieren abgeriegelt. Zudem war die Polizei mit einem massiven Aufgebot von Beamten aus Rheinland-Pfalz und Hessen präsent. Die Polizei machte keine Angaben zur Größenordnung, aber es kann davon ausgegangen werden, dass mehrere Hundert Polizisten im Einsatz waren. Auch ein Helikopter kreiste über der Stadt.

    Weitestgehend friedlich
    Die NPD-Kundgebung verlief weitestgehend friedlich und es kam zu keinen größeren Rangeleien, Handgreiflichkeiten oder Auseinandersetzungen. Es bleib bei Blockaden, verbalen Provokationen, beleidigenden Gesten sowie dem Einsatz von Trillerpfeifen auf Seiten der Gegen-Demonstranten und dem Lautsprechereinsatz der NPD. Wobei eine martialische, aggressive Anspannung in der Luft lag und das Gewaltpotential für alle Beobachter spürbar war. Die Polizei handelt hier aber besonnen, dennoch konsequent und vereitelte jedes Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Lager bereits im Ansatz. Nach drei Stunden zogen die etwa 25 NPDler in ihren zwei Kleinbussen wieder ab und fuhren Richtung Mannheim und Ludwigshafen. Die NPD kündigte aber an, dass sie wieder nach Worms kommt. Zudem erhoffen sie sich einen Einzug in den Stadtrat.

    Mitführen passiver Waffen
    Die Polizei sprach gegenüber dem NK, dass nur ein NPDler wegen des Mitführens von passiven Waffen (Handschuhen) von der Versammlung ausgeschlossen wurde. Bei einer weiteren Person wurden ebenfalls passive Waffen sichergestellt. Darüber hinaus habe es am Randes der Kundgebung eine Körperverletzung gegen einen Journalisten gegeben. Dieser Vorfall habe jedoch nichts mit Kundgebung zu tun und sei nicht von einem rechten verübt worden.

    Parallel zu der Kundgebung und den Gegen-Demonstrationen  fand auf dem Platz vor dem Dom von 11 bis 17 Uhr die Veranstaltung „Worms ist bunt” statt, die sich über reges Interesse erfreute.

    Eindrücke von der Veranstaltung

    Beitrag aus der Rubrik

    » Aus dem Nibelungenland
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1
    Anzeige Tip SüdhessenAnzeige Klinikum Worms - Tag der offenen TürAnzeige Cecil Cycle KN18256
    Anzeige AmtsblattAnzeige das WormserAnzeige Ticketshop