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  • Fr., 07. November 2014, 09:48 Uhr
    „Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2014/15“ und „Bundesweiter Heizspiegel 2014“ können ab sofort in der Stadtverwaltung abgeholt werden / Auch online einsehbar

    Broschüren zum Energiesparen liegen bereit

    Auf dem Markt werden zurzeit 2.250 Kühl- und Gefriergeräte, 800 Waschmaschinen, 1.450 Spül­maschinen und 350 Wäschetrockner von zahlreichen Herstellern angeboten. Verbraucher verlieren leicht den Überblick, wenn es um die Neuanschaffung eines solchen Gerätes geht. In Zeiten steigender Energiekosten sollte ein wichtiges Entscheidungskriterium auch der Strom- und Wasserverbrauch sein, denn diese Produkte haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 15 Jahren.

    Ein Vergleich lohnt sich: Bei Waschmaschinen verursacht ein um 20 Liter höherer Wasserverbrauch in 15 Jahren fast 400 Euro Mehrkosten. Bei Kühl- und Gefriergeräten kosten 100 kWh jährlicher Mehrverbrauch in 15 Jahren 450 Euro mehr an Strom. Ein Mehrpreis für ein besonders sparsames Gerät ist somit eine rentable Investition, die sich über die Jahre wieder amortisiert - erst recht, wenn Strom- und Wasserkosten in dieser Zeit steigen.

    Welche Geräte aktuell in dieser Hinsicht besonders empfehlenswert sind, zeigt der Ratgeber „Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2014/2015“, den die Abteilung 3.05 - Umweltschutz und Landwirtschaft jetzt kostenlos auslegt. Neben Listen zum Strom- und Wasserverbrauch handelsüblicher Haushaltsgeräte findet man umfangreiche Zusatzinformationen und Auskünfte zu den Energie-Effizienzklassen A+++ bis D und zum aktuellen „Euro-Label". Auch zahlreiche Tipps zum Aufstellort und dem richtigen Umgang mit den Geräten sind enthalten. Herausgeber des seit mehr als zehn Jahren stetig fortgeschriebenen 16-seitigen Faltblatts ist das Niedrig-Energie-Institut (NEI) mit Sitz in Detmold.

    Auch die Broschüre zum Heizspiegel liegt nun in einer aktuellen Version vor. Der bundesweite Heizspiegel stellt Vergleichswerte zu Heizenergieverbrauch, Heizkosten und CO2 -Emissionen für das Abrechnungsjahr 2013 auf bundesweiter Basis zusammen. Damit finden Verbraucher heraus, ob ihre Heizkosten angemessen sind oder ob ein Einsparpotenzial besteht. Denn das Wissen um die Höhe des Energieverbrauchs ist der erste Schritt, um Kosten für Heizöl, Fernwärme, Erdgas oder andere Energieträger zu sparen. Beim Energiesparen sind Gebäudeeigentümer, aber auch Mieter und Vermieter gleichermaßen Profiteuere.

    Der Heizspiegel 2014 stellt die bundesweiten Energieverbrauchswerte gestaffelt nach Gebäudefläche und Energieträger dar und gibt Hinweise auf Einsparpotenziale. Daneben gibt es eine Anleitung, wie eine Heizkostenabrechnung richtig gelesen wird und eine Reihe von Energiespar-Tipps, mit denen der Verbrauch reduziert und Kosten eingespart werden können.

    Beide Broschüren liegen im Verwaltungsgebäude Adenauer­ring und an der Rathauspforte zur kostenlosen Abho­lung bereit. Zudem können sie auf der Internetseite der Stadt Worms unter www.worms.de - „Mein Worms“ - “Umwelt“ heruntergeladen werden. Eine zusätzliche Beratung erteilt die Abteilung 3.05 - Umweltschutz und Landwirtschaft der Stadtverwaltung Worms unter der Telefon: 06241/ 8533502 und -3507.

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