In Kooperation von öffentlicher Hand und Privatunternehmen wurde der Brunnen im Heylshof rechtzeitig zu den Nibelungenfestspiele saniert
Brunnen plätschert wieder ganzjährig
Noch plätschert das Wasser im Brunnen in „Nataurfarbe“, ab der Festspielpremiere nimmt es dann wieder seine blutrote Faebe an. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Der rund 30 Meter lange und etwa zwei Meter breite Brunnen im Heylshofpark ist eine der Attraktionen der Nibelungenfestspiele. Und dies besonders durch das blutrot gefärbte Wasser, das stetig in kleinen Fontänen dahinplätschert.
Die Zeit ging allerdings nicht spurlos an der Brunnenanlage vorüber und so wurde er dringend sanierungsbedürftig. In den vergangenen Jahren war er nur noch zu den Festspielen eingeschaltet. Für eine Sanierung fehlte der Stiftung Heylshof aber das Geld. Es stand gar die Überlegung im Raum, den Brunnen vollständig zurück zu bauen und stattdessen dort eine Rasenfläche anzulegen.
Rettende Idee
Die Stadtverwaltung überlegte im April vor der diesjährigen Sommersaison und mit Blick auf die erwarteten großen Touristenströme im Park wegen der dortigen Luther-Installationen, wie man mit dem nicht mehr ansehnlichen Brunnen umgehen könnte. Dank einer spontanen und unbürokratischen Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privatunternehmen konnten alternative Ideen erarbeitet und die Anlage für die Nibelungen-Festspiele gerettet und darüber hinaus nun auch wieder ganzjährig nutzbar gemacht werden.
Jetzt plätschert er wieder
Am Mittwochmittag wurde der sanierte Brunnen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Oberbürgermeister Michael Kissel bedankte sich bei allen Beteiligten und hob die gute Zusammenarbeit hervor. So hatte Marc Radmacher von der SFB Projekt GmbH die rettenden Idee wie es umgesetzt werden könnte. Oliver Schmidt sorgte mit seinem Unternehmen, der Oliver Schmidt Kunststofftechnik, dafür, dass die alte Beschichtung im Brunnen abgefräst und eine neue eingesetzt werden konnte. Ebenso wurden die Rohre gereinigt und neu eingesetzt. Dies erledigte der Malerbetrieb Uwe Heilmann ein. Zahlreiche weitere Arbeiten übernahmen die Mitarbeiter des städtischen Entsorgungs- und Baubetriebs (ebwo).
Jetzt fehlt nur noch die rote Lebensmittelfarbe, die dass Wasser des Brunnens über die Festspiele blutrot färbt. Insgesamt j kostet die Sanierung so 11.000 Euro.