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So., 16. März 2014, 11:48 Uhr
Marcus Held, Mitglied des Bundesausschusses für Wirtschaft und Energie hat sich an Staatssekretär gewandt
Bürger in Sorge über eigene Lebensversicherungen
Der Oppenheimer Stadtbürgermeister und SPD-Bundestagsabgeordnete Marcus Held.
Marcus Held hat Verständnis für die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund der jüngsten Presseberichte finanzielle Einbußen bei abgeschlossenen Lebensversicherungen befürchten. Deshalb hat sich der Abgeordnete an Staatssekretär Werner Gatzer gewendet, um sich nach der aktuellen Situation und den Plänen der Bundesregierung zu erkundigen.
Die Bürgerinnen und Bürger sollen wissen, wie es in Zukunft um die Ausschüttung der Bewertungsreserven für Lebensversicherungen steht. Um besorgten Menschen aus dem Wahlkreis weiterzuhelfen, die sich in dieser Frage zahlreich an Marcus Held (SPD) gewendet haben, nahm der Bundestagsabgeordnete Kontakt mit dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) auf. In einem Brief forderte Held den Staatssekretär Werner Gatzer dazu auf, den Abgeordneten über die Pläne der Bundesregierung diesbezüglich zu unterrichten. „Mir haben viele Bürgerinnen und Bürger ihre Sorge vor einer Aussetzung der Bewertungsreserven für Lebensversicherungen mitgeteilt. Als Nicht-Fachpolitiker sehe ich es deshalb als meine Aufgabe an, mich über die Situation zu informieren und die vorgesehen Pläne an die Menschen aus meinem Wahlkreis weiterzugeben.“, so Held.
Zudem hat der Wirtschaftspolitiker zu seiner Kollegin Doris Barnett (SPD), Abgeordnete für den Nachbar-Wahlkreis Ludwigshafen-Frankenthal und Mitglied des Finanzausschusses, umgehend Kontakt aufgenommen. Mit der Finanzexpertin möchte sich Held künftig regelmäßig austauschen, „da Doris Barnett in finanzpolitischen Fragen eine äußert kompetente Ansprechpartnerin ist.“
Einbußen zwischen zehn und 15 Prozent
Verbraucherschützer rechnen damit, dass bei fälligen Versicherungspolicen von Einbußen zwischen zehn und 15 Prozent der Ablaufsumme, also der Summe die am Ende einer Laufzeit ausgezahlt wird, ausgegangen werden könne. Ebenfalls kritisch sieht der Bund der Versicherten (BdV) die Überlegungen, die momentan in den Medien kursieren und für viel Beunruhigung sorgen. Marcus Held hat Verständnis für die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger, möchte jedoch zunächst auf das Antwortschreiben aus dem Finanzministerium warten. In seinem Brief an Staatssekretär Gatzer betont er aber dennoch: „Als Parlamentarier ist mir es mir besonders wichtig darauf hinzuweisen, dass neben dem Fachausschuss der Finanzen auch der Bundestag über eine solch grundsätzliche Entscheidung mitentscheiden muss.“ Sobald Marcus Held eine Antwort vom Staatssekretär erhält, möchte SPD-Politiker die Bürgerinnen und Bürger über den Stand der Dinge informieren.