Mi., 24. Juli 2013, 08:52 Uhr
Bürgerspaziergang in Rheindürkheim
Um die Menschen vor Ort kennenzulernen und über die örtlichen Anliegen ins Gespräch zu kommen, besuchte Bundestagskandidat Jan Metzler bei einem Bürgerspaziergang Rheindürkheim. Begleitet von Ortsvorsteher Adolf Kessel, Mitgliedern des Ortsbeirates und einigen Interessierten wurde Jan Metzler bereits am Kiesplatz mit einem Anliegen der Rheindürkheimer zu ihrem Schiffermast bekannt gemacht.
Dank des Engagements des Schiffervereins und einer eigens gegründeten Stiftung wird dieses besondere Traditionswahrzeichen mit seinem markanten Schiffsbug erhalten, sein dauerhafter Bestand müsse aber durch Anerkennung als Denkmal abgesichert werden. Jan Metzler, für den die Rheindürkheimer Mastanlage nach eigenem Bekunden die schönste am Oberrhein sei, sagte zu, sich dafür einzusetzen damit nicht das gleiche Schicksal droht, wie dem Wormser Mast, der wenige Jahre nach der Übernahme durch die Stadt verschrottet wurde.
Beim Besuch der Feuerwache konnte sich Metzler bei Wehrführer Dirk Paulus über die Nachwuchssituation informieren. Dank einer sehr aktiven Jugendarbeit sei man in Rheindürkheim bei der Einsatzbereitschaft noch gut aufgestellt. Quereinsteiger in der freiwilligen Feuerwehr seien hingegen sehr selten, so Paulus. Dass den Rheindürkheimern die Anliegen ihrer Feuerwehr wichtig seien, könne man auch daran sehen, dass für die Nutzung des Kiesplatzes für Feste eine einvernehmliche Lösung für die Vereine gefunden wurde, erläuterte Ortsvorsteher Kessel. Unter Berücksichtigung der baulichen Situation der heutigen Wache und einer Optimierung des Standortes würde die CDU-Fraktion jedoch langfristig einen Neubau im angestrebten Baugebiet Gleisdreieck als die sinnvollste Lösung ansehen.
Das Thema Bildung war an der Grundschule und dem Kindergarten der Schwerpunkt. Mit einem wichtigen Anliegen wurde Jan Metzler vom stellvertretenden Ortsvorsteher Oliver Schuh bekannt gemacht. Bei der erforderlichen Sanierung des Gebäudes solle nach dem Willen des Ortsbeirates die Sanierung der 1952 eingebauten Toilettenanlage vorgezogen werden.
Bei einem Ortstermin habe man die Zustände aus Sicht von Schülern und Eltern als dringend verbesserungsbedürftig festgestellt. Am Kindergarten konnte die Betreuung mit vier Gruppen und einer Hortgruppe erläutert werden. Dass der Bedarf nach Betreuungsmöglichkeiten groß ist, konnte Metzler aus vielen Gesprächen mit Eltern unterstreichen. Dabei könne das von der Bundesregierung neu eingeführte Betreuungsgeld zur Entspannung beitragen. „Besonders gut ist, dass mit der Möglichkeit der Übertragung, beispielsweise auf Großeltern, eine größere Flexibilität für Familien schafft“, so Jan Metzler.
Da Jan Metzler selbst aus einem Winzerbetrieb kommt, freute er sich besonders über den Abschluss im Weingut Pfleger mit noch vielen informellen Gesprächen. „Ich war sicher nicht das letzte Mal hier in Rheindürkheim“, bekannte Jan Metzler bei der Verabschiedung.
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