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Mo., 20. Januar 2014, 12:34 Uhr
Harmonische Listenaufstellung und zahlreiche Kandidaten / Annelie Büssow: Auch in Neuhausen ist ein Wechsel möglich
Büssow führt die Neuhausener CDU und soll Ortsvorsteherin werden
Annelie Büssow (Mitte) führt die Liste der CDU-Kandidaten für den Ortsbeirat an; der CDU-Fraktionssprecher im Stadtrat, Dr. Klaus Karlin freut sich über die starke Anzahl an Bewerbern.itgliedern in Neuhausen zur Vorsitzenden des Ortsverbands und zur Ortsvorsteher-Kandidatin gewählt.
Die CDU Neuhausen hat ihren Vorstand gewählt und die Kandidaten für den Ortsbeirat aufgestellt. Ganz vorn steht beides Mal Annelie Büssow. Einstimmig und ohne Wenn und Aber wählten die Mitglieder sie erneut zur Vorsitzenden und zur Ortsvorsteher-Kandidatin. Annelie Büssow kann auf 15 Jahre Erfahrung als Ortsbeiratsmitglied und fünf Jahre als Vorsitzende des Ortsverbands zurück blicken. Jüngst wurde sie auch von der Senioren Union Worms zur neuen Vorsitzenden gewählt.
Dass sich die CDU Neuhausen auf der Überholspur sieht, dafür gibt es handfeste Gründe: So hat sich die Mitgliederzahl in den letzten 18 Monaten verdoppelt. Auch das Wahlergebnis bei der Bundestagswahl hat sich für den Bezirk Neuhausen verbessert. „Noch nie hatten wir so viele neue Mitglieder wie im letzten Jahr“, freute sich Büssow. Der CDU Fraktionssprecher im Stadtrat, Dr. Klaus Karlin, der auch Versammlungsleiter war, bestätigte: „Ich habe den Eindruck, dass Ihr auf sehr gutem Weg seid, auf einem Super-Weg!“.
Büssow dankt für Vertrauen
Die frisch gewählte Ortsvorsteher-Kandidatin dankte für das Vertrauen und rief zur Geschlossenheit auf: „Nutzen wir die Chance – ich bin überzeugt davon, wir können es schaffen, eine andere Farbe in Neuhausen zu hissen!“. Auch in Neuhausen sei ein Wechsel möglich, ebenso, wie es ihn im September bei der Bundestagswahl beim Direkt-Mandat gegeben hat, das Jan Metzler souverän für die CDU geholt hatte.
Nach der Mitgliederversammlung äußerte sich Annelie Büssow auch mehr im Detail zu ihren Zielen als Ortsvorsteher-Kandidatin: „Ich möchte keine großen Wahlversprechen abgeben – wichtig ist mir aber, für die Bürgerinnen und Bürger von Neuhausen da zu sein und für alle ein offenes Ohr zu haben“. Neuhausen sei ein lebens- und liebenswerter Vorort, in dem es Bewährtes zu erhalten, aber auch Neues hinzuzufügen gebe. So seien Vereine und Verbände einzubinden und der Einzelhandel zu stärken. Für Kinder und Jugendliche müsse Neuhausen attraktiv sein. Besonders müsse man aber auch Älteren zur Seite stehen. Neues Wohngebiet zu erschließen sei hingegen erst dann sinnvoll, wenn die Nachfrage den Bedarf rechtfertigte, erklärte Büssow: „Wir dürfen nicht den Fehler begehen, unseren Ortskern ausbluten zu lassen, indem wir Neubaugebiete erschließen, sondern wir müssen mit Beratung und Förderung bestehenden Wohnraum altersgerecht und behindertengerecht ausbauen“.
Ephrim Nergiz bleibt Stellverter
Stellvertreter im Vorstand wurde erneut Ephrim Nergiz, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde. Gleiches gilt für Schriftführerin Marion Hartmann und Schatzmeister Christoph Hartmann, die sich bereits in der Wahlperiode zuvor in ihrem Amt bewährt hatten. Beisitzer wurden Marcus G. Fändrich, Peter Hauk und Dieter Zeimet. Als Kassenprüfer gewählt wurden Stefan Ahlert und Robert Büssow.
Als Kandidaten für die Ortsbeiratsliste sind in folgender Rangfolge gewählt worden: Annelie Büssow, Marcus G. Fändrich, Peter Hauk, Christoph Hartmann, Pascal Reitz, David Weinberger, Dieter Zeimet, Stefan Büssow, Anton Weinberger, Dr. Anatoliy Ghluschenko, Xsenia Butrova, Wolfgang Kamith, Lea Faal, Pascal Kamith, Marion Hartmann, Robert Büssow, Sigrun Lorenz-Krämer und Petra Uhl.
Erfreulicher Mitglieder-Zulauf
Der Mitglieder-Zulauf wird zu einem großen Teil dem persönlichen Engagement der Vorsitzenden zugeschrieben. Mehrere Teilnehmer, die einst früher schon für den Ortsverband aktiv waren, zwischenzeitlich aber Abstand genommen hatten, beschrieben, dass sie durch Annelie Büssow nun wieder motiviert seien, mitzuarbeiten.
Wahlen und Listenaufstellung verliefen reibungslos und sogar an den Stellen harmonisch, an denen Beobachter eher einen Konkurrenzkampf erwartet hätten: etwa als auf Platz fünf – und somit genau bei der Anzahl der Plätze, die die CDU im Neuhauser Ortsbeirat derzeit belegt, weshalb diesem Platz immer noch ganz besonders gute Chancen für den Einzug ins Orts-Parlament eingeräumt werden – gleich drei Kandidaten vorgeschlagen wurden und auch drei Wahlgänge nötig waren bis dieser Platz mit knapper Stimmenzahl vergeben war. „Das spricht für die Qualität der Kandidaten“, sagte Dr. Karlin. Auch auf den weiteren Rängen herrschte kein Mangel an Bewerbern – zwei Plätze mehr als es Sitze im Ortsbeirat gibt setzte der Ortsverband auf seine Vorschlagsliste.
Hans-Ludwig Eigenbrod, der sich als Sympathisant ein Bild von der Versammlung machen wollte, ohne jedoch selbst zu kandidieren, ergriff am Ende spontan das Wort, wünschte viel Erfolg und fasste seinen Eindruck mit den Worten zusammen: „Bleibt einfach alle so wie ihr seid!“. Damit brachte er die gute Atmosphäre so treffend auf den Punkt, dass Dr. Karlin, statt ein eigenes Schlusswort abzugeben, es vorzog, sich diesem Fazit einfach nur anzuschließen.
Annelie Büssow zeigte sich davon überzeugt, dass der Wahl-Erfolg nicht ausbleiben werde: „Wir müssen dazu aber alle zusammen stehen!“.