Do., 10. Juli 2014, 10:10 Uhr | PR-Anzeige
Auszahlungsrekord und neue Wege der Mitgliederberatung
bwg Wonnegau auf Erfolgskurs
Im Geschäftsjahr 2013 hat sich die Bezirkswinzergenossenschaft Wonnegau bei der Auszahlungsleistung/ha endgültig in der Spitzengruppe rheinland-pfälzischer Winzergenossenschaften etabliert.
Mit Stolz konnte Dr. Gerhard Schilling, Vorstandsvorsitzender der bwg Wonnegau eG, Monsheim bei der Mitgliederversammlung am 3. Juli das beste Ergebnis seit Bestehen des Unternehmens präsentieren. Der Absatz konnte 2013 um 15,6% auf 7,66 Mio. Liter und der Umsatz um 11,4 Prozent auf 8,03 Mio.Euro gesteigert werden.
Für die Mitglieder bedeutet dieses Spitzenergebnis eine durchschnittliche Traubengeldzahlung in Höhe von 9.500 Euro/Hektar. „Das ist für eine fassweinorientierte Genossenschaft ein beachtliches Ergebnis“, stellten sowohl Dr. Schilling, wie auch der Vorsitzende des Aufsichtsrates Ulrich Martin aus Gundheim fest.
Qualitätsmanagement sicher hohes Niveau
Um dieses Niveau zu halten, investiert die bwg in Qualitätsmanagement. Ab dem 1. August 2014 werden sämtliche Weinberge der insgesamt 630 Hektar Rebfläche durch Mitarbeiter des WQM e.V. Weinbau Qualitätsmanagement in Oppenheim betreut. Ziele sind neben der Qualitäts- und Mengensicherung eine verbesserte Auszahlungsleistung an die Mitglieder. WQM-Mitbegründer und Direktor der Weinbaudomäne Oppenheim, Otto Schätzel, begrüßte in einem kurzen Statement diese Entscheidung der bwg und sicherte dem ehrgeizigen Projekt seine Unterstützung zu.
Norbert Kießling, Geschäftsführer der bwg, informierte über die stetig steigende Nachfrage nach Produkten der bwg. Er rief insbesondere die teilabliefernden Betriebe auf, über zusätzliche Traubenlieferungen nachzudenken. Die guten Auszahlungsleistungen der letzten Jahre in Verbindung mit einer Auszahlung des kompletten Jahrgangs nach spätestens 6 Monaten bringen den Mitgliedern der bwg einen klaren Vorteil gegenüber den Fassweinwinzern. Die Mitgliedschaft in der Winzergenossenschaft Wonnegau ist insbesondere für Fassweinbetriebe, die die komplette Erntemenge 2014 nicht aufnehmen können oder vor größeren Investitionen stehen, eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Alternative, die auch den Aspekten der Risikostreuung in den stetig wachsenden Betrieben Rechnung trägt.
Zur weiteren Expansion werden ab dem Jahrgang 2014 größere Mengen an Riesling- und Müller-Thurgau-Trauben gesucht. Kießling nannte für 2014 einen zusätzlichen Flächenbedarf von 20 ha Müller-Thurgau und 20 ha Riesling.