Do., 25. Februar 2016, 15:04 Uhr
Geplante Reihenhausbebauung sorgt vor allem in der benachbarten Mörikestraße für helle Aufregung und Proteste
Carl-Villinger-Straße: OB Kissel kündigt Anwohnerversammlung an
Die nach der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses angekündigte Rodung von Bäumen in der Carl-Villinger-Straße in Vorbereitung auf eine Reihenhausbebauung durch die städtische Wohnungsbau GmbH sorgt vor allem in der benachbarten Mörikestraße für helle Aufregung und Proteste.
„Ich kann sehr gut verstehen, dass die Anlieger besorgt sind und viele Fragen haben“, zeigt Oberbürgermeister Michael Kissel Verständnis und kündigt eine zeitnahe Anwohnerversammlung an. „Sobald die Pläne der Wohnungsbau konkrete Gestalt angenommen haben und mit der Bauaufsicht abgestimmt sind, werde ich zu einer Informationsveranstaltung einladen, nach Möglichkeit noch im März“, so OB Kissel weiter.
Nachdem die Naturschutzbehörde der Fällung von Bäumen auf dem eingezäunten Grundstück zugestimmt hatte, hat die Wohnungsbau GmbH mit der Fällung begonnen, um möglichst zügig die Planung der Reihenhäuser in Angriff nehmen zu können. Hintergrund ist die immer drängender werdende Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungen für Familien.
In der Carl-Villinger-Straße sollen kleine Reihenhäuser ohne Sozialbindung, aber zu günstigen Mietpreisen entstehen. Ursprünglich war das Gelände für Unterkünfte für Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten im Nahen Osten vorgesehen. Wegen der dringenden Notwendigkeit, im Rahmen des „Masterplanes Wohnungsbau“ zeitnah neuen Wohnraum zu schaffen, ist diese Absicht aufgegeben worden.
„Ich nehme die Sorgen der Nachbarschaft ernst und will umfassend und offen für alle Fragen mit den Anwohnern ins Gespräch kommen“, bekräftigt Oberbürgermeister Kissel seine Absicht, den Dialog und den Konsens zu suchen.