Sie sind hier:
Startseite
» Nachrichten » CDA-Landesverband fordert Lohnuntergrenze und mehr Mitbestimmung
Di., 30. April 2013, 10:06 Uhr
CDA-Landesverband fordert Lohnuntergrenze und mehr Mitbestimmung
Anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai fordert der Landesverband der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) die Einführung einer Lohnuntergrenze. „Wir brauchen einen Mindestlohn für Branchen ohne Tarifvertrag. Nur so können wir dort Dumpinglöhne verhindern“, lautet die Forderung von Adolf Kessel, dem CDA-Landesvorsitzenden.
Die Höhe soll eine Kommission mit Gewerkschaften und Arbeitgebern festlegen. Außerdem plädiert die CDA für eine Ausweitung der Mitbestimmung bei Werkverträgen und Leiharbeit. Sie würden oft für Lohndrückerei missbraucht. Die Verbände haben sich dem Maiaufruf des CDA-Bundesverbandes angeschlossen, der im Internet auf www.cda-bund.de steht. CDA-Landesvorsitzender Adolf Kessel wird sich an der Maikundgebung am 1. Mai um 10 Uhr auf dem Marktplatz in Worms beteiligen, wird am CDA-Infostand Fragen beantworten und mit Interessierten diskutieren und ins Gespräch kommen.
Die CDA, der Sozialflügel der CDU, will die sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen abschaffen und den Gesundheitsschutz im Job ausbauen. In der Leiharbeit soll der Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort“ gelten. Die Renten von Geringverdienern, die jahrzehntelang gearbeitet haben, sollen aufgewertet werden. Adolf Kessel begrüßt diese Forderung: „Wer ein Leben lang geschuftet hat, darf im Alter nicht arm sein.“ Die CDA ruft alle Beschäftigten auf, sich an Mai-Kundgebungen zu beteiligen. Kessel: „Als Christlich-Soziale fordern wir zum 1. Mai: Der Mensch muss Vorrang vor dem Markt haben. Wir wollen stabile und gesundheitsschonende Arbeit für alle“.