Johannes Gerster lobt CDU-Kreisverband bei Neujahrsempfang / CDU Alzey Worms geht motiviert und optimistisch ins neue Jahr / 200 Gäste lassen sich von Gerster mitreißen
„CDU im Aufwind“
Die Organisatoren freuen sich über den großen Anklang, den der Neujahrsempfang bei den 200 Gästen gefunden hat, v.links: Patrick Moll (Junge Union), Günter Dörhöfer (CDU Freundeskreis), Festredner Dr. h.c. Johannes Gerster, Bundestagsabgeordneter Jan Metzler, Ute Fillinger (Frauen Union) und CDU-Kreisvorsitzender Walter Wagner.
Die CDU im Kreis spürt deutlich Aufwind. Dies hat sich beim Neujahrsempfang gezeigt, den die CDU im Kreis gemeinsam mit Frauen Union, Junger Union und dem Freundeskreis der Senioren in der CDU organisiert hat. 200 Gäste hatte es ins St. Gallus Haus nach Alzey-Weinheim gezogen, wobei nicht nur die schiere Besucherzahl bemerkenswert war. Auch die Stimmung war eine besondere: die CDU-Mitglieder im Kreis zeigten viel Optimismus, Motivation, und die Bereitschaft im Wahlkampf mit Argumenten zu punkten und Überzeugungsarbeit zu leisten. Kreisvorsitzender Walter Wagner fasste nach der Veranstaltung zufrieden zusammen: „Es hat richtig Spaß gemacht!“.
Langen Steh-Beifall gab es nach dem Beitrag von Gastredner Dr. h.c. Johannes Gerster, der 25 Jahre CDU-Parlamentarier im Bund und Land war, bevor er neun Jahre die Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem leitete. Er brachte seine Botschaft mit markigen Worten auf einen klaren Nenner: Demnach hat die CDU eine sehr gute Ausgangslage im Bund, im Land, aber auch im Kreis Alzey-Worms.
Gerster blicke „etwas neidvoll“
Auf den CDU Kreisverband Alzey-Worms blicke Gerster dabei sogar „etwas neidvoll“, wie er zugab, und zwar gegenüber dem eigenen Kreisverband Mainz. Denn es laufe sehr gut bei der hiesigen Union. Die CDU Alzey Worms könne stolz darauf sein, mit Jan Metzler erstmals in der Geschichte des Wahlkreises Worms/Alzey/Oppenheim bei der Bundestagswahl für die CDU das Direktmandat geholt zu haben. Und mit vier Verbandsbürgermeistern stehe die Union im Kreis gut da. Die Aussichten, dass sich die gute politische Arbeit vor Ort auch bei den Kommunalwahlen im Mai im Kreistag niederschlage, so dass die Christdemokraten auch den Landrat stellen können, schätzte Gerster grundsätzlich positiv ein.
Gute Chancen im Landtag
Gut seien die Chancen aber auch im Landtag, wagte Gerster eine Prognose auf die Wahl in Mainz, die 2016 ansteht: „Rheinland-Pfalz hat nach 20 Jahren mit gleicher Machtkonstellation schon immer eine Reform nötig gehabt“. Die SPD sei verbraucht, es herrsche Stillstand, die Sozialdemokraten kämen aus eigener Kraft nicht mehr hoch. Die CDU habe dagegen mit Landeschefin Julia Klöckner an der Spitze und mit deren Mannschaft die größere Glaubwürdigkeit auf ihrer Seite. Außerdem vermittle nur die CDU die dringend nötige Wirtschaftskompetenz. Künftigen Generationen dürften nicht noch weitere Schulden aufgebürdet werden.
Metzler im „Club der Mitglieder der klaren Aussprache“
Bundestagsabgeordneter Jan Metzler nannte Gerster anerkennend einen gestandenen Akteur im „Club der Mitglieder der klaren Aussprache“. Auch Metzler sah gute Chancen, dass sich der Erfolg von 2013 in diesem Jahr bei den Kommunalwahlen fortsetzen könne. Er unterstützte Walter Wagner, den derzeitigen VG-Chef in Westhofen, bei dessen Kandidatur als Bürgermeister der neuen Verbandsgemeinde Wonnegau, die im Juli aus der Verbandsgemeinde Westhofen und der Stadt Osthofen hervorgehen wird.
Leistungen Burkhards gelobt Außerdem lobte der Bundestagsabgeordnete die Leistungen von Christoph Burkhard als Bürgermeister für Alzey. Burkhard sei auch für die kommende Legislaturperiode der Richtige für die Volkerstadt, sagte Metzler, der vor kurzem in der Antoniterstraße ein eigenes Wahlkreisbüro eingerichtet hat. Wie wichtig dem Bundestagsabgeordneten der direkte Draht in den Wahlkreis ist, hatte er auch wenige Tage zuvor gezeigt, indem er sein Berliner Team auch im Kreis Alzey-Worms vorstellte.
Metzler: Ich werde Wort halten
In einer kurzen, aber packenden Ansprache rief Metzler dazu auf, das „Wir“ in der Union, das auch für den Erfolg in der Bundestagswahl so wichtig gewesen sei, weiter zu befördern. So entstehe Bürgernähe – und damit das, was die CDU so authentisch mache. Metzler fasste zusammen: „Ich habe versprochen, mich mit aller Kraft als Abgeordneter einzusetzen – und ich werde Wort halten“. Als Mitglied in dem wichtigen Ausschuss für Wirtschaft und Energie werde er nun viele Möglichkeiten zum Mitgestalten haben.
Angeregter Gedankenaustausch im Anschluss
Und ganz so, als wolle man Metzlers Aufruf nach Gemeinschaft und Solidarität an diesem Tag ganz besonders deutlich umsetzen, standen viele Teilnehmer auch noch lange nach dem offiziellen Teil beisammen, diskutierten und tauschten motiviert Ideen aus.