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Mi., 04. Dezember 2013, 22:44 Uhr
Vorsitzender Rißberger als Ortsvorsteher-Kandidat für die Kommunalwahl gewählt / Kandidaten für den Ortsbeirat aufgestellt
CDU-Wiesoppenheim will Rißberger als Ortsvorsteher
Geht es nach der CDU, dann heißt der nächste Ortsvorsteher Peter Rißberger. Die Mitglieder wählten ihn jetzt einstimmig. Rißberger, der dem Ortsverband seit 1999 vorsteht, freute sich über das Vertrauen und den starken Rückenwind durch seinen Ortsverband.
Mit den Aktiven des Ortsverbands lasse sich „wirklich etwas bewegen“, lobte er. Auch die Mitglieder in der Fraktion arbeiteten hervorragend zusammen und seien gut auf die Sitzungen vorbereitet. Besonders in den letzten Jahren sei für ihn aus CDU-Sicht regelrecht ein „zweiter Frühling“ zu erleben gewesen.
Die Union bringe sehr viele Anträge ein im Ortsbeirat. Dort ist sie mit sechs Mitgliedern stärkste Fraktion und stellt auch den stellvertretenden Ortsvorsteher. Für die Kommunalwahl gab Rißberger als klares Ziel vor: „Wir wollen noch einen Sitz mehr holen und den Ortsvorsteher stellen“. Dass dies gelingen könne stand für ihn außer Frage: „Ich bin zutiefst überzeugt davon“.
Einstimmige Wahl
Einstimmig wählten die Mitglieder zwölf Kandidaten für den Ortsbeirat und zwar in dieser Reihenfolge: Peter Rißberger, Wilfried Kissel, Elisabeth Borlinghaus, Holger Kaufhold, Alfred Wieland, Benjamin Hasch, Andreas Wieland, Heribert Bertz, Peter Ihme, Bernd Reppel, Florian Kissel und Hans-Jürgen Hermann.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende aus dem Stadtrat, Dr. Klaus Karlin, gratulierte und sagte hinsichtlich der Kommunalwahl im Mai: „Die CDU ist hervorragend aufgestellt“. Positiv sei auch, dass Worms nun in der CDU auf allen Ebenen vertreten sei, dank Bundestagsabgeordnetem Jan Metzler und Landtagsabgeordnetem Adolf Kessel.
Schulsporthalle, Lärmschutz und neues Baugebiet
Rißberger nannte drei Themen, die die CDU in Wiesoppenheim derzeit besonders vorantreibe: So sei die Stadt bei der Sanierung der Schulsporthalle „nur aufgrund unseres Rüttelns wach geworden“. Wegen feuchter Wände könne die Halle seit Jahresbeginn nicht mehr benutzt werden. Unverständlich sei es, dass seitens der Stadt die Sanierungsmaßnahmen so lange andauern und die zuständige Verwaltungsstelle ein halbes Jahr unbesetzt gewesen sei.
Die Forderung nach einer Lärmschutzwand, die sich in Wiesoppenheim wohl jeder wünsche, gehe klar auf zwei CDU-Anträge zurück, die schon in den 80er Jahren und nach 2000 gestellt worden seien. Auch CDU-Landeschefin Julia Klöckner hatten die Wiesoppenheimer Christdemokraten deswegen schon eingeschaltet. Seitens der Landesregierung habe es inzwischen zwar grundsätzlich positive Verlautbarungen gegeben, allerdings seien Zusagen noch an einige Bedingungen geknüpft worden. „Das Thema ist noch nicht durch – wir müssen auch jetzt noch für eine Lärmschutzwand kämpfen“, erklärte Rißberger.
Angehen müsse man auch die Ausweisung eines neuen Baugebiets, damit Wiesoppenheim für junge Familien attraktiv bleibe. Schule und Einzelhandel lasse sich ohne Zuzug nur sehr schwer für die Zukunft erhalten.
Ortsvorsteher-Kandidat Peter Rißberger (Mitte), CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Klaus Karlin (5.v.links) und Stadtratskandidat Holger Kaufhold (2.v.rechts) präsentieren die Mannschaft, mit der der CDU Ortsverband Wiesoppenheim in die Kommunalwahl geht.