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Sa., 19. Oktober 2013, 12:24 Uhr
CDU-Fraktionssprecher Dr. Klaus Karlin: Innerortslagen entwickeln, Flächenverbrauch außen auf Minimum reduzieren / Entwicklung als moderne Stadt zum Arbeiten und Wohnen
CDU will Planungsgrundlage für geeignete Gewerbegebiete in Worms schon 2014
Die Weiterentwicklung von Worms nach der Herausnahme der Gewerbeflächen „Am Hohen Stein“ aus dem fortgeschriebenen Flächennutzungsplan der Stadt Worms war wichtiges Thema der CDU-Fraktion im Stadtrat. Die CDU-Fraktion freut sich, dass Stadtrat und Verwaltung dem Ansinnen der Union dabei gefolgt sind. Die CDU hatte sich dafür stark gemacht, bereits im Rahmen der vorbereitenden Bauleitplanung eine kursorische Prüfung auch der Konfliktpotentiale in sachlicher und auch im weitesten Sinne in ökologischer Hinsicht vornehmen zu lassen. Hierbei hat der beauftragte Gutachter, Prof. Dr. Koch, vom Büro planung+umwelt aus Stuttgart nach Auffassung der CDU überzeugend das finanziell Mögliche mit dem als Planungsgrundlage Notwendigen in Übereinstimmung gebracht.
Karlin: Nicht nur der Feldhamster brachte den Hohen Stein zu Fall
„Es hat sich hierbei entgegen mancher plakativer Darstellung auch gezeigt, dass die Gewerbefläche „Am Hohen Stein“ letztlich nicht am Vorkommen von Feldhamstern gescheitert ist, sondern an einer Vielzahl von Konflikten“, fasst CDU-Fraktionssprecher Dr. Klaus Karlin zusammen und erklärt weiter: „Diese Konflikte hätten einen in Worms nicht am Markt darstellbaren Baulandpreis nach sich gezogen“.
Hieraus ergibt sich aus Sicht der CDU die zwingende Notwendigkeit, eine Untersuchung für das gesamte Stadtgebiet in Auftrag zu geben. Die Art der Analyse, wie sie das Planungsbüro planung+umwelt vorgestellt hat, hält die CDU dabei für überzeugend.
Planungsgrundlage wichtig
Die CDU-Fraktion wird daher trotz der prekären Haushaltssituation im Stadtrat dafür eintreten, in einem ersten Schritt wenigstens den Einstieg in die notwendigen Untersuchungen in klimatologischer Hinsicht bereits in 2014 voranzubringen. Dr. Klaus Karlin: „Die Planungsgrundlage ist umso wichtiger, weil dabei nicht nur nach geeigneten Gewerbeflächen gesucht werden soll, sondern weil es auch um die Entwicklung als moderne Stadt zum Arbeiten und Wohnen geht.“ Um dies in angemessenen und geordneten Innenstadtquartieren zu ermöglichen, muss die planerische Gestaltung mit dem notwendigen Ansatz für Lebens- und Wohnqualität verbunden werden, fordert die CDU.
Dr. Klaus Karlin: „Der Verbrauch bislang unbebauter Flächen im Außenbereich ist auf das absolut notwendige Minimum zu begrenzen, die Innerortslagen sind hingegen zu entwickeln und die sich hieraus ergebenden Chancen zur Aufwertung und Neuorganisation entschlossen zu ergreifen. Es gilt, die sich aus Migration und Demographie ergebenden Möglichkeiten und Notwendigkeiten für die Weiterentwicklung unserer Stadt entschlossen anzupacken und zu nutzen“.