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Mo., 30. März 2015, 14:13 Uhr
Der VfR Wormatia unterlag in Homburg mit 0: 2 / Am Dienstag, dem 31. März um 19 Uhr, Heimspiel gegen die U23 des Freiburger SC
Chancen ausgelassen und fehlende Absicherung
Kapitän Florian Treske bot besonders vor der Paus eine überragende Leistung, doch zu einem Tor reichte es bei d er 0:2-Niederlage beim FC Homburg nicht. Archivfoto. Felix Diehl
VON KLAUS DIEHL Wenn man vorne die sich bietenden Chancen nicht nutzt und nach hinten die nötige Absicherung vernachlässigt, darf man sich nicht wundern, wenn man am Ende mit leeren Händen wieder nach Hause fahren muss. So ging es – knapp zusammen gefasst – dem VfR Wormatia beim letzten Auswärtsspiel im Homburger Waldstadion. Dabei war zumindest in den ersten 45 Minuten eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen und die Wormaten auch die bessere Mannschaft. Vorneweg Kapitän Florian Treske, der beste Spieler auf dem Platz bis zur Pause.
Dennoch, zu Toren wollte es einfach nicht reichen. Dafür fing man sich in der 11. Minute den ersten Torbringenden Konter der Gastgeber durch den Ex-Offenbacher Kai Hesse ein. Homburg zog sich danach mehr in die eigene Hälfte zurück und lauerte auf Konter. Ein schneller Angriff hätte in der 39. Minute auch beinahe zum 2:0 für die Gastgeber geführt, doch Tim Paterok gewann das Duell gegen den frei vor ihm auftauchenden Homburger Stegerer.
Davor und danach etliche gute Möglichkeiten zum Ausgleich für die Wormaten. Entweder war der Homburger Keeper Kevin Broll einfach nicht zu überwinden, so auch bei einem wahren Knaller von m Benjamin Maas, der eigentlich unhaltbar schien, doch mit dem Glück des Fußball-Gottes den Ball irgendwie noch abwehren konnte.
In Homburg mit 0:2 zu verlieren ist eigentlich kein Weltuntergang
Doch wenn es nicht sein muss wie an diesem Abend, ist dies doch ärgerlich. Es war ein Spiel wobei der am Ende meist gewinnt, der am wenigsten Fehler macht. Ein solcher Fehler nach einem langen Einwurf, führte denn auch in der 71. Minute zum 2:9 für Homburg, wobei erneut Kai Hesse der lachende Dritte in der Wormatia-Fehlerkette war. Es ehrt Benjamin Maas, dass er den Fehler auf sich nahm, doch letztlich ist es nach dem Schlusspfiff egal.
Denn gemessen an den Torchancen – besonders in den ersten 45 Minuten – hätte diese Niederlage nicht sein müssen. Es fehlt derzeit einfach an der letzten Konsequenz vor des Gegners Tor und mehr Aufmerksamkeit bereits im Spiel nach hinten. Abwehr beginnt bereits im Angriff und es würde den Wormaten sicherlich gut tun, wieder die besseren Taten aus der Vorrunde zum Tragen zu bringen. Nämlich auf dem Spielfeld als kompakte Einheit aufzutreten und auch daran zu denken, dass man mit 39 Punkten durchaus noch in die zweite Tabellenhälfte abrutschen kann, wenn nicht alsbald wieder bessere Taten folgen.
Auch wenn der Klassenerhalt gesichert scheint, so muss und sollte man die weiteren Spiele wieder zu 100 Prozent konzentriert angehen.
Dienstag um 19 Uhr Heimspiel gegen die U23 des Freiburger SC
Darauf sollte man sich bereits am Dienstagabend um 19 Uhr, beim nächsten Heimspiel gegen die U23 des Freiburger SC besinnen. Alla Wormatia, fangen wir es wieder besser an.
Beim FC Homburg spielten: Tim Paterok, Eugen Gopko, Benjamin Maas, Kristian Maslanka, Alan Stulin, Benjamin Himmel, Sandro Löchelt (78. Alper Akcam), Jonathan Zinram (65. Ricardo Antonaci), Florian Treske, Enis Saiti (78. Sascha Wolfert, Ali Özgün).