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  • Mo., 05. Dezember 2016, 14:53 Uhr
    SPD Neuhausen bemängelt Verkehrssituation an den ausgelagerten Schulcontainer der Ernst-Ludwig-Grundschule

    Chaos vor der Schule

    Am gefährlichsten wird es, wenn Eltern ihre Kinder selbst mit dem Auto in die Schule bringen.

    Ort des Geschehens ist die Kurfürstenstraße Ecke Samuelstraße. Dort traf sich die SPD Neuhausen an den Schulcontainern der ausgelagerten Ernst-Ludwig-Grundschule. Anlass waren die Schilderungen von Anwohnern, die über das morgendliche Chaos von Schulbussen, Schulkindern und den falsch parkenden Autos geklagt hatten.


    „Jeden Tag dreimal das Chaos und bisher ist zum Glück noch nichts passiert“, so Uwe Merz, der als Ortvorsteher immer wieder die Infos der Bürger auf dem Schreibtisch hat.


    Am gefährlichsten wird es, wenn Eltern ihre Kinder selbst mit dem Auto in die Schule bringen. “Teilweise unverantwortlich, wie diese Eltern auf Gehwegen, in die falsche Richtung parken und dann noch die kleinen Kids über die vielbefahrene Kurfürstenstraße in den Toreingang schicken“ stellt Fraktionssprecher Helmut Bauer erstaunt fest.


    Dazu kommen noch rasende Autofahrer, die auf dem Weg zum BIZ sind und waghalsig die stehenden und blinkenden Schulbusse überholen. Durchaus auch zum Teil Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung und unter Umständen unfallträchtig, waren sich die SPD-ler einig.


    Dass dies täglich so ist, bestätigte die Schulleiterin Constanze Vollmer. „Und das erleben wir morgens und nachmittags zum Schulende. Da stehen dann auch noch die Busse der Lebenshilfe zur Abholung in dem oberen Teil der Kurfürstenstraße.“


    Was tun? Diese Frage stellten sich die Anwesenden. „Vor allem wäre eine regelmäßige Präsenz des Ordnungsamtes mit seinen Mitarbeiter, die die Verstöße ahnden, eine erste Maßnahme“, so Fraktionsmitglied Klaus Steinborn. Eine andere Idee brachte Anja Nettsträter ein, „eine Verkehrsberuhigung zu bestimmten Zeiten und per Flyer auf die kritische Anfahrtssituation bei den Eltern und Anwohnern aufmerksam zu machen.“


    Ortsvorsteher Merz hat bereits einen Brief an den Dezernenten Kosubek geschrieben, und die Situation geschildert. Eine Antwort vom Ordnungsamt ist bis jetzt Fehlanzeige. „Vielleicht braucht es einen Unfall, bevor gehandelt wird“, fragt sich Vorstandssprecher Simon Walther. Das wäre tragisch. Man war sich einig, dass nochmal beim Dezernenten nachgefasst wird bzw. die Antwort hoffentlich bald eintrifft. Auf jeden Fall bleibt die SPD Neuhausen am Ball.


     

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