
Von Marcus Diehl › Die Damen der TG Osthofen haben als erstes Team in der Oberliga die Saison schon beendet, obwohl einige Konkurrenten noch drei oder vier Spiele zu absolvieren haben. Mit einem Punktekonto von 21:9 sind sie auf jeden Fall unter den drei besten Mannschaften in der Oberliga Rheinhessen vertreten.
Am Sonntag wurde auswärts beim TV Nieder-Olm ein 35:18 Kantersieg gefeiert; ein fürstlicher Abschluss der Saison. Damit bleiben die Damen in der Oberliga, die in der neuen Saison mit der Region Pfalz zusammengelegt wird. Nach der neuen Einteilung sind es dann sechs Vereine aus der Pfalz und vier aus Rheinhessen. Das selbst gesteckte Saisonziel der Damen wurde damit erreicht. Trainer Björn Dinger: „Wir haben eine starke Saison gespielt. Mit der Platzierung sind wir sehr zufrieden. Die Mädels haben sehr ansehnliche Spiele gezeigt und sich definitiv weiterentwickelt.“
Vier Mal gehen sie als Verlierer und mit einem Unentschieden vom Platz, ansonsten konnten die Damen ihre Partien siegreich bestreiten. „Im Nachhinein sind die drei verlorenen Punkte gegen Alzey etwas ärgerlich“, so Dinger. Bei den Auswärtsniederlagen gegen Budenheim II und Bretzenheim III waren sie nur unterlegen, weil ihre Gegnerinnen Verstärkung aus den jeweiligen Teams darüber bekommen haben.
Ab jetzt liegt das Augenmerk auf der neuen Saison. Die wichtigste Personalie ist bereits geklärt. Trainer bei den TGO-Damen bleibt Björn Dinger. Die Mannschaft wird weitestgehend zusammenbleiben. Dringender Bedarf besteht auf der Torhüterinnenposition. Schon seit einigen Wochen sind die Kaderplaner auf der Suche. Bisher ohne Erfolg. Gerade diese Position zu besetzen ist ein schwieriges Unterfangen. Das Angebot an Torhüterinnen ist begrenzt bis nicht vorhanden.
Die Vorfreude und eine gewisse Spannung auf die neue Saison sind groß. Denn keiner weiß, was einen sportlich erwartet. Niemand kennt die Gegnerinnen aus der Pfalz. Björn Dinger: „Ich gehe allerdings davon aus, dass wir Woche für Woche Spiele auf einem guten Niveau haben werden.“ Die Damen werden bis Ende April weiter trainieren, damit ein eventueller Neuzugang einige Probetrainings absolvieren kann. Danach wird sich die Mannschaft auf eine sechswöchige Pause freuen dürfen. Der zeitliche Ablauf der Vorbereitung ist in Planung. Nach der benötigten handballlosen Zeit werden intensiv die Weichen auf die Saison 2025/26 in der neuen Spielklasse Oberliga Rheinhessen-Pfalz gestellt.