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  • Do., 18. Juli 2013, 16:32 Uhr
    Beginn für Ausbau U3 Plätze soll in Angriff genommen werden / Lösungen für energetische Modernisierung gesucht

    Damit die Decke nicht auf den Kopf fällt

    Die CDU-Vorsitzende Horchheims, Monika Stellmann, Michaela Langner von der CDU Stadtratsfraktion (3. und 4. von links), sowie Horchheims CDU-Fraktionssprecher Dr. Rupert Schnell (4. von rechts) wollen, dass dem Kindergarten schnell geholfen wird.


    Der Kindergarten St. Raphael in Horchheim steht vor großen Veränderungen – und vor einem großen Problem. Der Kindergarten soll künftig auch ein Angebot für Kinder unter drei Jahren beinhalten, was Umbau-Maßnahmen erforderlich macht. „Wir freuen uns, dass viele junge Familien nach Horchheim ziehen und unseren Ort verjüngen und beleben. Wir haben hier einen enormen Bedarf und St. Raphael ist ein wichtiges Angebot. Daher unterstützen wir dies nach Kräften“, sagte CDU-Ortsbeirat Dr. Rupert Schnell. Das 55 Jahre alte, sanierungsbedürftige Gebäude könnte davon ebenfalls profitieren. Doch genau hier liegt das Problem: Während für den U3-Umbau die Zuschüsse in trockenen Tüchern sind und der Träger grünes Licht gegeben hat, gilt dies nicht für die energetische Sanierung. Das lecke Dach wird noch repariert, aber schon für neue Fenster beispielsweise fehlt das Geld. Der Kindergarten hat schon eine Benefizveranstaltung gegeben, es ist Geld gespendet worden und dennoch müssen die Architekten, feststellen: „ Wenn wir auch energetisch sanieren wollen, fehlen uns weitere 100.000 Euro“.

    „Es muss schnell etwas passieren!“, sagte Monika Stellmann, die ein Treffen in die Wege geleitet hatte. Denn der Kindergarten hatte zum Zeitpunkt des Gesprächs noch keine Rückmeldung der Stadt bezüglich des Ende Juni gestellten Antrag auf vorzeitigen Baubeginn. Stellmann versprach nachzuhaken. Der Antrag ist wichtig, damit ein großer Teil der Maßnahmen noch in den Sommerferien abgewickelt werden kann. Für ein paar Wochen nach den Ferien ist man dann trotzdem in der Turnhalle des nahen Kindergartens St. Bonifatius untergebracht. „Wir sind aber froh, dass wir ohne eine Containerlösung ausgekommen sind“, erklärte Julia Jung.
    Die Idealvorstellung der Kindergartenleitung bleibt aber, dass man das Haus auch energetisch saniert. Laut Architekt Kraft sei dies sogar bei laufendem Kindergartenbetrieb noch möglich. St. Raphael hat im Gegensatz zu den Kindergärten im direkten Umkreis einen großen Pluspunkt: Es gibt noch freie Plätze. Für 50 Kinder ist die Einrichtung ausgelegt, die auch verlängerte Nachmittagsbetreuung anbietet. Derzeit sind knapp über 30 Kinder angemeldet. Nach dem U3-Umbau wird Platz sein für 40 Kinder, davon sieben unter Dreijährige.

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