Abgesunkene Taste am Ochsenklavier wird ersetzt / Herzenssache für IG Pfrimm
Damit die Wassermusik wieder klingt
Damit der abgesunkene Stein im Ochsenklavier ersetzt werden kann, legten die Jugendlichen vom THW am Samstagabend einen Damm aus Sandsäcken. Foto: Karolina Krüger
VON KAROLINA KRÜGER Damit im Laufe der kommenden Woche der fast ganz eingesunkene Stein des Ochsenklaviers von Bernd Göbel, Geschäftsführer des Steinmetzbetriebes Frank Natursteine in Leiselheim, ersetzt werden kann, baute das Jugend THW am Samstagabend in einer groß angelegten Übung einen Damm aus Sandsäcken, der das Umfeld des Steines trocken legte. Der IG Pfrimm lag die Restauration des abgesunkenen Steines schon lange am Herzen, jedoch konnten bisher die Mittel dafür nicht aufgebracht werden. Nun ist es durch eine private Spende doch möglich geworden, diesen Wunsch zu erfüllen.
Die Vorsitzenden der IG Eleonore Bittner und Bruno Heilig waren am Samstag vor Ort und verfolgten die Übung des THW. Schon seit dem Morgen waren die 30 Helfer des Jugend THWs im Ausnahmezustand und füllten in über 200 Säcken drei Tonnen Sand ab mit denen am Ochsenklavier der Wall in der Pfrimm errichtet wurde. Zuvor musste das Dunkel des Karl-Bittel-Parks mit Flutlichtern erhellt sowie das Stromaggregat in Stellung gebracht und wenn man schon vor Ort war, gleich noch der Einsatz einer Pumpe geübt werden. Die nicht benötigten Sandsäcke dienten einer weiteren Übung in der ein Hochwasserschutzwall errichtet wurde. Das genaue Ausmessen des Geländes ermöglichte einen korrekten stabilen Aufbau.