Verabschiedungen und Nachwuchsförderung bei der Stadt / Nachwuchsmangel entgegenwirken
Dank und Anerkennung
Oberbürgermeister Kissel (vorne Mitte) gratuliert den FiZ-Teilnehmern der Stadtverwaltung.
Bereits jetzt und auch noch in den kommenden Jahren werden zahlreiche Mitarbeiter der Verwaltung das Rentenalter erreichen, darunter auch zahlreiche Führungskräfte. Mit dem Führungskräftenachwuchsprogramm „FiZ“ (Führung in Zukunft) möchte die Stadt Worms dem drohenden Personalmangel entgegenwirken. Und passender hätte der Rahmen nicht gewählt sein können: Während einer kleinen Feierstunde verabschiedete Oberbürgermeister Michael Kissel nun zwei Mitarbeiter in den Ruhestand und überreichte dabei gleichzeitig den diesjährigen FiZ-Absolventen ihre Zertifikate. „Die jungen Kollegen, die an FiZ teilgenommen haben, haben dadurch nicht nur ihre Kompetenzen gestärkt, sondern auch ihren Willen bekundet, Führungsaufgaben zu übernehmen“, lobte der Verwaltungschef.
Die einzelnen Bausteine des Führungskräftenachwuchsprogramms bieten den Teilnehmern sowohl die Möglichkeit, sich persönlich zu entwickeln, sollen jedoch gleichzeitig auf eine zukünftige Führungsposition vorbereiten. Zu den vermittelten Kernkompetenzen gehören Gesprächsführung, Selbstorganisation, Vortragen und Präsentieren sowie Konfliktbewältigungsstrategien. In diesem Jahr startet bereits das dritte Führungskräftenachwuchsprogramm der Stadt. 23 Mitarbeiter hätten sich für die Potenzialanalyse – das Auswahlverfahren – angemeldet, berichtet Holger Zutavern, Leiter der Abteilung Personal und Organisation. Am eigentlichen Führungskräftenachwuchsprogramm können zwölf Mitarbeiter teilnehmen.
Nicht nur für die FiZ-Teilnehmer, sondern auch für die beiden verabschiedeten Mitarbeiter, Marion Jordan (Bereich 4.2 – Bildung und Sport) und Marietta Marquardt (Bereich 5 – Jugend, Soziales und Wohnen), fand Oberbürgermeister Kissel Worte des Dankes und der Anerkennung. Seinen Worten schloss sich Personalratsvorsitzende Iris Mathieu an.