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  • Mo., 02. September 2013, 21:20 Uhr
    Erste Niederlage im Oberliga-Spitzenspiel für die TSG Pfeddersheim / Erst nach der Pause besser in das Spiel gefunden und am SCH-Keeper gescheitert

    Das 0:1 in Hauenstein wäre zu vermeiden gewesen

    VON KLAUS DIEHL„War es vor der Pause eine unserer bisher schlechtesten, so war es nach dem Seitenwechsel aber eine unserer wohl besten Leistungen auswärts“, so TSG-Trainer Norbert Hess. „Trotz dieser ersten 45 Minuten mache ich mir deshalb keine unnützen Kopfschmerzen, denn wie meine Mannschaft im zweiten Durchgang den Hebel umgelegt hat, beeindruckte mich schon.”

    „Vielleicht wäre mit Marcel Veek sogar mehr drin gewesen, doch der TSG-Knipser droht mit einem hoffentlich nicht zu schweren Bandscheibenvorfall im Nackenbereich längerfristig auszufallen. Er ist mit seiner für den Gegner oftmals unberechenbaren Spielweise mittlerweile zu einem wichtigen Faktor geworden und auch ein echter Goalgetter in Momenten, in denen keiner daran denkt“, erklärt Norbert Hess weiter.

    So gibt es über die ersten 45 Minuten auch nicht viel zu erzählen, nur dass man bereits in der 8. Spielminute das alles entscheidende Tor durch den Hauensteiner Pfrengle in Kauf nehmen musste. Ansonsten kamen die Mannen um Kapitän Tobias Klotz bis zur Pause einfach nicht in die Gänge und liefen ihren Gegnern mehr hinterher als umgekehrt. Doch die Mannschaft verstand es in der Pause sich zu sammeln, die mitgegebene Order zu beherzigen und den Schalter umzulegen. Hauenstein durfte am Ende froh sein, den knappen Sieg über die Zeit gerettet zu haben.

    Vor allen Dingen durften sie sich bei ihrem Torhüter Jens Michelbach bedanken, was auch Hauensteins Trainer Hildmann so sah. Mathias Tillschneider (50.), Matthias Lang nach einer Seyfert-Ecke zwei Minuten später, Dennis Seyfert eine Viertelstunde vor Schluss und ganz besonders sechs Minuten vor dem Abpfiff, als der SCH-Keeper einen Kopfball mit einer Riesentat noch über die Latte lenken konnte.

    Dazu hatte Tillschneider noch zuvor mit einem Pfostenschuss Pech, um nur die allerbesten Chancen aufzuzählen. Alles in allem eine sehr gute zweite Halbzeit für Pfeddersheim, was aber letztlich und bedauerlicherweise ohne Lohn blieb, aber dennoch Ansporn sein muss, weiter so fortzufahren mit der eigenen Stärke, Leistung und dem Selbstbewusstsein, dass es aber über volle 90 Minuten abzurufen gilt.

    TSG: Thorsten Müller, Yannick Krist, Matthias Lang, Jakob Siebecker, Björn Miehe, Tobias Klotz, Arijan Berisha (86. Lucas Oberle), Mathias Tillschneider, Dennis Seyfert, Mario Cuc (67. Enes Aztekin), Jonas Frey (73. Horst Döppel).
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