
Von Marcus Diehl › Die Voraussetzungen vor der Partie waren schon nicht gerade rosig: Es stand kein Innenverteidiger zur Verfügung, trotzdem ist die Niederlage gegen Eintracht Frankfurt II mit 0:7 (0:2) doch sehr deftig ausgefallen. Vor allem die Schlussviertelstunde dürfte mit vier Gegentoren nicht so passieren.
Mit Blick auf die Spieler, die ab der 60. Minute auf dem Platz standen, relativiert sich die ganze Sache etwas. Mit Tom Fladung stand nur noch ein Akteur aus der Stammelf auf dem Platz. Der zweite Anzug passte einfach nicht.
Die Eintracht präsentierte sich im Gegensatz zur Wormatia als eine Spitzenmannschaft. Homogen als Team, mit viel Selbstvertrauen ausgestattet, und von der Qualität deutlich höher angesiedelt. Auch wenn beide Oberligisten sind, ein Klassenunterschied war schon zu bemerken.
Von allen eingesetzten Spielern beim VfR standen nur Neuzugang Jabez Makanda und Tom Fladung über die gesamte Spielzeit auf dem Feld. Als Gastspieler war ein alter Bekannter dabei: Kosuke Ota. Nach seinem halbjährigen Engagement in der letzten Saison war er seitdem ohne Verein, also auch ohne Spielpraxis. Vielleicht eine Alternative für die spärlich besetzte Position in der Innenverteidigung? Es ist Vorbereitung und das Team ist erst ein paar Tage im Training – das ist die Eintracht aber auch.
Am Samstag, dem 24. Januar, geht es in Heusenstamm gegen den Regionalligisten Barockstadt Fulda-Lehnerz. Anpfiff ist um 15 Uhr. Die Hessen absolvieren am Wochenende gleich zwei Testspiele. Sie spielen am Sonntag darauf noch gegen den FC Rot Weiß Erfurt. Ob sie beide Spiele mit voller Kapelle absolvieren, wird sich zeigen.