
Aufatmen im Wormser Schwimmbad: Das Heinrich-Völker-Hallenbad erhält vom Bund 1.032.188 Euro aus dem Förderprogramm des Bundes und sichert sich damit eine große Einzelförderung für die Sportinfrastruktur der Stadt in diesem Jahr. Den Zuschlag gab der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in Berlin am 23. September.
„Das ist ein echter Coup für Worms“, freut sich der rheinhessische Bundestagsabgeordnete Jan Metzler (CDU). „Das Heinrich-Völker-Bad ist seit Generationen das Herzstück des Schwimmsports dieser Stadt.“ Vorausgegangen war intensive Überzeugungsarbeit für das Projekt. Metzler hatte sich dafür eingesetzt, dass das Vorhaben bei der Vergabe der Bundesmittel berücksichtigt wird: „Bäder wie das Heinrich-Völker-Bad sind unverzichtbar für das soziale Miteinander. Hier lernen unsere Kinder schwimmen, hier trainieren unsere Vereine, hier trifft sich die ganze Familie am Wochenende. Dass sich der Einsatz jetzt ausgezahlt hat und das Geld vor Ort ankommt, freut mich riesig“, so Haushaltspolitiker Metzler weiter.
Besonders wichtig sei die Förderung auch mit Blick auf die angespannte finanzielle Situation vieler Kommunen. „Wir erleben gerade, dass Städte und Gemeinden teilweise vor der schwierigen Frage stehen, ob sie ihre Schwimmbäder überhaupt noch dauerhaft finanzieren können. Umso großartiger ist es, dass Worms mit Unterstützung des Bundes jetzt in die Zukunft seines Bades investieren kann“, betont Metzler.
Die Mittel stammen aus dem bundesweiten Sonderförderprogramm zur Sanierung kommunaler Schwimmbäder. Sie ermöglichen nun entscheidende Schritte zur Modernisierung und Erweiterung der Anlage. „Damit schaffen wir die besten Voraussetzungen dafür, dass das Heinrich-Völker-Bad dauerhaft ein lebendiger Ort für den Schwimmsport und das Miteinander in Worms bleibt“, so Metzler.
Auch Prof. Dr. Armin Grau, Mitglied des Bundestages, freut sich sehr, dass für die Sanierung des Heinrich-Völker-Hallenbads in Worms über eine Million Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ zur Verfügung gestellt werden können. „Meine Fraktionskollegen im Haushaltsausschuss und ich haben diese Mittelzuweisung gerne unterstützt“, so der Grünenpolitiker, dessen Wahlkreis sich von Bobenheim-Roxheim bis nach Ludwigshafen erstreckt.
„Viele Kommunen sind bei diesem Förderprogramm leider leer ausgegangen. Der Sanierungsbedarf übersteigt die Fördermittel bei Weitem. Daher fordern wir Grüne mehr Mittel in diesem und anderen Programmen für kommunale Einrichtungen und insgesamt deutlich mehr Geld für die Kommunen, damit sie den Aufgaben der Daseinsvorsorge gerecht werden können“, erläutert Grau abschließend.
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